Coronavirus-Verdacht in ICE: Zug in Frankfurt gestoppt, 300 Reisende stecken fest

Frankfurt am Main - Wegen eines Corona-Verdachtsfalls ist am Mittwoch in Frankfurt ein ICE vorübergehend gestoppt worden. 

Der ICE musste am Bahnhof Frankfurt Süd gestoppt werden.
Der ICE musste am Bahnhof Frankfurt Süd gestoppt werden.  © dpa/Andreas Arnold

Nach etwas mehr als einer Stunde durfte der Zug, der zwischen Kiel und Stuttgart unterwegs war, aber bereits wieder weiterfahren.

Gegen 10.45 war bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main die Meldung eingegangen, "dass sich in einem ICE aus Kiel eine männliche Person mit Verdacht auf den Coronavirus befinden würde". An Bord waren 300 Reisende. Der Zug war in Richtung Frankfurt Hauptbahnhof unterwegs. Auf Anordnung der Bundespolizei wurde er am Bahnhof Süd gestoppt. 

Das Gleis wurde von Einsatzkräften abgesperrt. Die betreffende Person sei im Zug isoliert und das Gesundheitsamt informiert worden. Um kurz nach 12 Uhr wurde der ICE 973 wieder freigegeben, wie die Deutsche Bahn berichtete. "Auch die betreffende männliche Person durfte die Fahrt fortsetzen", berichtete die Bundespolizei. 

Der Verdacht habe sich nicht bestätigt. Wie so schnell geklärt werden konnte, dass der Mann nicht mit dem neuartigen Virus infiziert war, konnten weder Bahn noch Bundespolizei sagen. 

Sie verwiesen auf der Frankfurter Gesundheitsamt, wo zunächst niemand erreichbar war.

Titelfoto: dpa/Andreas Arnold

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