Jetzt schon über 1300 Corona-Infizierte bei Tönnies!

Rheda-Wiedenbrück - Die Zahl der Corona-Infizierten in der Tönnies-Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück ist auf 1331 gestiegen.

Soldaten der Bundeswehr stehen am Freitag auf dem Betriebsgelände der Firma Tönnies und bereiten sich auf ihren Einsatz vor.
Soldaten der Bundeswehr stehen am Freitag auf dem Betriebsgelände der Firma Tönnies und bereiten sich auf ihren Einsatz vor.  © Deeke/Bundeswehr/dpa

Dies teilte der Kreis Gütersloh am Sonntag mit. Die Reihentestungen auf dem Gelände der Firma seien am Samstag abgeschlossen worden, hieß es. 

Insgesamt 6139 Tests seien gemacht worden. 5899 Befunde lägen bereits vor. 

Bei 4568 Beschäftigten konnte demnach das Virus nicht nachgewiesen werden. "Bei den Testungen zeigte sich, dass die Zahl der positiven Befunde außerhalb der Zerlegung deutlich niedriger sind als in diesem Betriebsteil", hieß es weiter.

In den vier Krankenhäusern im Landkreis werden derzeit 21 Covid-19-Patienten stationär behandelt.

Davon liegen 6 Personen auf der Intensivstation, zwei von ihnen müssen beatmet werden. Fünf der sechs sind nach Angaben des Kreises Tönnies-Beschäftigte.

32 mobile Teams für Kontrollen unterwegs

Das Tönnies-Werk bei Rheda-Wiedenbrück aus der Luft.
Das Tönnies-Werk bei Rheda-Wiedenbrück aus der Luft.  © David Inderlied/dpa

Der Kreis teilte weiter mit, dass bei den Reihentestungen im Mai bei der Firma Tönnies deutlich mehr Testungen gemacht wurden. 

"Das liegt daran, dass die Zahl der Beschäftigen gesunken ist. Eine Reihe von Mitarbeitern ist ganz offensichtlich in die Heimat zurückgekehrt, unter anderem Personen, die negativ getestet worden sind und die die sich abzeichnende Quarantäne hier vermeiden wollten."

Am Sonntag seien 32 mobile Teams in den Städten und Gemeinden des Kreises unterwegs gewesen, um Personen in ihren Unterkünften zu beraten und ihnen Unterstützung anzubieten. 

"Dabei wird auch kontrolliert, wie aktuell die Adresslisten sind, die sich der Kreis Gütersloh in der Nacht zu Samstag beschafft hat." NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte den Krisenstab am Sonntag besucht.


Titelfoto: David Inderlied/dpa

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