Deutlicher Impfdosen-Nachschub: Zündet Deutschland ab April den Impf-Turbo?

Berlin - Im Dezember 2020 wurde in der Bundesrepublik Deutschland die erste Person geimpft. Nach gut drei Monaten wurden insgesamt etwa 11 Millionen Impfungen verabreicht. Nach Ostern soll laut Bild das Impf-Tempo deutlich anziehen.

Bundeskanzlerin Merkel hofft, dass im April deutlich mehr als bisher geimpft werden kann.
Bundeskanzlerin Merkel hofft, dass im April deutlich mehr als bisher geimpft werden kann.  © Montage: Michael Kappeler/dpa/Pool/dpa / Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

So werden nach Bild-Informationen im April bis zu 15,3 Millionen Impfdosen der drei Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca erwartet.

Deutliche Zuwächse dürfte es vor allem bei der Impfung mit AstraZeneca geben. Die zwischenzeitliche Aussetzung der Impfungen mit dem Vakzin ist seit vergangener Woche vom Tisch.

Neben den Impfzentren sollen dann auch die Hausärzte gegen das Coronavirus impfen.

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"Das Impfen ist der Weg aus der Krise. Schon in der zweiten Hälfte des April wird es Wochen geben, in denen die Hausärzte mehr Impfdosen bekommen als die Impfzentren", soll Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) laut Bild in einer Fraktionssitzung am Nachmittag angekündigt haben.

Den Anfang der Impfungen bei den Hausärzten wird wahrscheinlich Bayern machen, wo geplant sein soll, ab 31. März in den Arztpraxen zu impfen.

Erweiterte Osterruhe zwischen 1. und 5. April in Deutschland

Auf dem Corona-Gipfel der am Montag begann und bis zum Dienstagmorgen andauerte, beschlossen Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder eine erweiterte Osterruhe.

Das öffentliche Leben soll zwischen Gründonnerstag, den 1. April, und Ostermontag, den 5. April, weitestgehend zurückgefahren werden.

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