Deutsche Bahn will in Corona-Krise weiterhin stabiles Grundangebot erhalten

Berlin - In Zeiten der Corona-Krise schraubt auch die Deutsche Bahn ihren Fern- und Nahverkehr zurück. Ein Grundangebot soll aber weiterhin gesichert sein.

Die Deutsche Bahn will auf in der Coronakrise den Betrieb aufrechterhalten. 
Die Deutsche Bahn will auf in der Coronakrise den Betrieb aufrechterhalten.  © Gero Breloer/dpa

In einem Statement auf ihrer Internetseite fordert die Deutsche Bahn ihre Passagiere zunächst zu umsichtigem Handeln auf:

"Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sollten wir alle Rücksicht nehmen und soziale Kontakte möglichst vermeiden. Reisen Sie daher nur, wenn es nötig ist."

Außerdem wurden die Reinigungszeiten der Züge verdichtet und intensiviert.

Vorsorglich werden einige Fernstrecken bis vorerst 19.4. gestrichen:

Die ICE-Verbindung zwischen Berlin – Erfurt – Frankfurt/M und die ICE-Verbindung zwischen Berlin – Halle/Saale – Erfurt –Nürnberg – München fallen bis auf Weiteres aus.

Auch Touristische Ziele wie Oberstdorf, Westerland und Binz sowie Verstärkerzüge werden vorerst nicht befahren beziehungsweise eingestellt.

Nahverkehr soll fast uneingeschränkt weiter laufen

Im nationalen Nahverkehr gibt es zurzeit keine behördlich angeordneten Beschränkungen. Über Fahrplanänderungen entscheiden die Bundesländer selbst.

Aktuell haben Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland aufgrund der geringeren Auslastung in Abstimmung mit dem jeweils zuständigen Aufgabenträger Fahrplananpassungen vorgenommen.

Im grenzüberschreitenden Fernverkehr kommt es wegen der Corona-Krise dagegen zu massiven Einschränkungen und Ausfällen.

Titelfoto: Gero Breloer/dpa

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