Deutschland hat einen neuen Corona-Hotspot Nummer eins

Erfurt - Unter allen Landkreisen Deutschlands gibt es einen neuen Spitzenreiter bei den Corona-Inzidenzzahlen: Der Saale-Orla-Kreis in Thüringen hat den Kreis Greiz als Hotspot Nummer eins abgelöst.

Die Inzidenz von Thüringen (218) liegt derzeit weit über dem bundesweiten Durchschnitt (124,9).
Die Inzidenz von Thüringen (218) liegt derzeit weit über dem bundesweiten Durchschnitt (124,9).  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Der Sieben-Tage-Wert bei Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern lag im Saale-Orla-Kreis an der thüringischen Grenze zu Bayern und Sachsen am Samstag bei rund 514, wie aus einer Übersicht des Robert Koch-Instituts hervorgeht (Stand 0.00 Uhr).

Im Kreis Greiz ging die sogenannte Inzidenz auf 421 zurück, damit gehört er als Vierter wie auch der Wartburgkreis (3.) weiterhin zu den am schwersten von der Pandemie betroffenen Landkreisen in Deutschland.

Thüringenweit sank die Inzidenz von Freitag zum Samstag leicht ab auf knapp 218, das ist ein fast doppelt so hoher Wert wie im bundesweiten Durchschnitt (rund 125).

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In diesem Zeitraum wurden laut Staatskanzlei 758 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der Neuinfektionen seit Pandemiebeginn erhöhte sich damit auf rund 91.400.

In Thüringen sind bislang 3281 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben, rund 79.700 gelten als genesen.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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