Diese Corona-Regeln gelten ab Montag in Hessen

Wiesbaden - Die hessische Bevölkerung muss sich wieder auf härtere Corona-Regeln einstellen. Ministerpräsident Volker Bouffier (69, CDU) begründet den Schritt mit den anhaltend steigenden Infektionszahlen. Die neuen Maßnahmen gelten ab nächstem Montag (29. März) bis zunächst zum 18. April:

Ein Besuch im Tierpark, wie dem Opel Zoo in Kronberg, wird weiterhin erlaubt bleiben.
Ein Besuch im Tierpark, wie dem Opel Zoo in Kronberg, wird weiterhin erlaubt bleiben.  © DPA/Arne Dedert

Private Treffen:

Es gilt weiter die bisherige Kontaktregel, dass zwei Hausstände bis maximal fünf Personen zusammenkommen dürfen. Kinder bis 14 Jahre zählen nicht dazu.

Einkaufen:

Beim Einkaufen wird die Regelung wieder gestrichen, dass Geschäfte nach einer Terminvereinbarung besucht werden können. Künftig können Produkte im Einzelhandel nur noch online bestellt und dann vor Ort abgeholt werden.

Buchläden, Gartenmärkte und körpernahe Dienstleistungen wie etwa Kosmetikstudios bleiben inzidenzunabhängig offen.

Freizeit:

Zoos, botanische Gärten und Museen unter freiem Himmel bleiben geöffnet. Geschlossene Räume können für den Publikumsverkehr jedoch nicht öffnen.

Sport:

Sport für Kinder unter 14 Jahren unter freiem Himmel in Gruppen bleibt möglich. Der Individualsport ist entsprechend der geltenden Kontaktregel innen und außen möglich.

Einkaufen nach Terminvereinbarung ist ab Montag nicht mehr möglich

"Schluss mit dem Lockdown" steht auf einem Plakat vor einer Kundgebung unter dem Motto "Freie Bürger Kassel - Grundrechte und Demokratie".
"Schluss mit dem Lockdown" steht auf einem Plakat vor einer Kundgebung unter dem Motto "Freie Bürger Kassel - Grundrechte und Demokratie".  © dpa/Swen Pförtner

Alten- und Pflegeheime:

Besuchsmöglichkeiten in Alten- und Pflegeheimen werden auf zwei Personen pro Tag erweitert. Diese Regelung soll ab dem 1. April gelten.

Ostern:

Über Ostern gilt eine erweiterte Ruhezeit von fünf Tagen. Details dieser Regelung werden derzeit von zwischen Bund und Ländern verabredet.

Eskalationsstufen:

Im Rahmen des hessischen Eskalationsstufenkonzepts können Kreise bei steigenden Inzidenzen auf ihre Lage vor Ort reagieren. Möglich sind dann etwa:

  • Nächtliche Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr.
  • Schulschließungen können wie bisher nur mit Zustimmung des Landes erfolgen; das bedeutet, in Absprache mit dem Staatlichen Schulamt.
  • Es gibt eine dringende Empfehlung an die Kita-Eltern, die Kinder zu Hause zu betreuen.

Modellprojekt:

Es soll in Hessen modellhaft erprobt werden, wie sich eine teilweise Öffnung des öffentlichen Lebens in Städten oder Regionen mit niedrigen Inzidenzen in Verbindung mit einem Testregime auf die Infektionszahlen auswirkt.

Konkret könnten getestete Bürger dann beispielsweise ins Theater oder zum Einkaufen gehen.

Titelfoto: dpa/Swen Pförtner

Mehr zum Thema Coronavirus:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0