Schulstart in NRW: Regelunterricht, aber nur mit Maske

Düsseldorf – Als einziges Bundesland startet Nordrhein-Westfalen am Mittwoch mit Maskenpflicht im Unterricht ins neue Schuljahr.

Ministerin Yvonne Gebauer (54, FDP) hält die Maskenpflicht an NRW-Schulen für alternativlos. (Fotomontage)
Ministerin Yvonne Gebauer (54, FDP) hält die Maskenpflicht an NRW-Schulen für alternativlos. (Fotomontage)  © Sven Hoppe/dpa / Marcel Kusch/dpa

Nach sechseinhalb Wochen Sommerferien beginnt in dieser Woche im bevölkerungsreichsten Bundesland für rund 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche an 5500 Schulen wieder der Regelunterricht.

Zum Schutz vor Corona-Infektionen müssen alle Schüler der weiterführenden und berufsbildenden Schulen auch in der Klasse am Platz Mund-Nasen-Schutz tragen.

Ausgenommen sind nur die Grund- und Förderschüler der Primarstufe. Für alle gilt aber eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände und auf den Fluren.

Während der Corona-Pandemie hatte NRW in den letzten Wochen vor den Sommerferien zunächst schrittweise wieder Präsenzunterricht eingeführt. Ansonsten wurden Schülerinnen und Schüler digital und auf Distanz unterrichtet.

Die Wiederaufnahme des Regelunterrichts in NRW nach den Sommerferien wird bundesweit mit Spannung verfolgt. In dem dicht besiedelten Bundesland könnte sich besonders deutlich zeigen, wie die Schutzkonzepte an den Schulen funktionieren.

Maskenpflicht soll bis zum 31. August herrschen

Die Infektionszahlen im Land waren allgemein in den vergangenen Wochen wieder gestiegen. Die Maskenpflicht im Unterricht hatte Schulministerin Yvonne Gebauer (54, FDP) als alternativlos bezeichnet. Sie ist zunächst bis zum 31. August begrenzt.

Eltern- und Lehrerverbände sowie die Opposition im Landtag haben der schwarz-gelben Regierung bereits vorgeworfen, keine intelligenten Konzepte für Unterricht in Kleingruppen mit Sicherheitsabstand entworfen zu haben.

SPD und Grüne vermissen zudem eine Corona-Test-Strategie auch für Schüler. Lehrer dürfen sich kostenlos testen lassen.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa / Marcel Kusch/dpa

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