Einfacheres Reisen in Corona-Zeiten: Rettet dieses Zertifikat vielen den Sommer?

Straßburg (Frankreich) - Lust auf Urlaub? Das Covid-19-Zertifikat für einfacheres Reisen in der EU rückt näher!

Urlaub in Frankreich? Das Covid-19-Zertifikat für einfacheres Reisen in der EU rückt näher! (Symbolbild)
Urlaub in Frankreich? Das Covid-19-Zertifikat für einfacheres Reisen in der EU rückt näher! (Symbolbild)  © Michael Kappeler/dpa

Die Abgeordneten des Europaparlaments billigten die Details für das EU-weite Zertifikat, wie das Parlamentspräsidium in Straßburg mitteilte.

Zuvor hatten sich die Abgeordneten und die EU-Länder bereits vorläufig auf die Regelungen für das grundlegende Dokument zum entsprechenden Nachweis von Coronavirus-Tests, -Impfungen sowie auch überstandenen Infektionen geeinigt.

Damit das Zertifikat wirklich kommen kann, müssen auch die Mitgliedsstaaten noch formell zustimmen.

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Mit dem Zertifikat soll das Reisen in der Europäischen Union wieder erleichtert werden.

Mitgliedsstaaten der Union können für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete dann nur bei entsprechender Infektionslage etwa weitere Beschränkungen wie eine Quarantäne einführen. Die ersten Länder stellen die Zertifikate bereits aus.

Auch Deutschland ist zumindest schon mit der Technik für das EU-weite Zertifikat verbunden.

Mehr als eine Million EU-Bürgerinnen und EU-Bürger verfügen über ein EU-Covid-19-Zertifikat

EU-Justizkommissar Didier Reynders (62) sagte in der Plenardebatte am Dienstag, je mehr Nachweise jetzt schon ausgestellt würden, desto mehr könnten Probleme beim offiziellen Start im Juli vermieden werden.

Bereits mehr als eine Million EU-Bürgerinnen und EU-Bürger verfügten über ein EU-Covid-19-Zertifikat.

Zahlreiche Abgeordnete des Europaparlaments sprachen sich in der Debatte erneut für kostenlose Corona-Tests aus. Es dürfe nicht diskriminiert werden zwischen Geimpften und Menschen, die noch auf der Warteliste stünden, hieß es etwa. Eine entsprechende Forderung hatte Parlament in den Verhandlungen mit den EU-Staaten nicht durchsetzen können. Die EU-Kommission sagte allerdings 100 Millionen Euro für die Finanzierung von Tests zu.

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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