Erfurt verschärft Corona-Regeln für Veranstaltungen

Erfurt - Wegen der sich wieder zuspitzenden Corona-Lage hat die Stadt Erfurt ihre Regelungen für Veranstaltungen verschärft.

Wer in Erfurt eine Veranstaltung mit mehr als 250 Teilnehmern drinnen bzw. mehr als 1000 Personen im Freien abhalten will, muss sich zukünftig wieder eine behördliche Erlaubnis einholen.
Wer in Erfurt eine Veranstaltung mit mehr als 250 Teilnehmern drinnen bzw. mehr als 1000 Personen im Freien abhalten will, muss sich zukünftig wieder eine behördliche Erlaubnis einholen.  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Nach einer seit Dienstag geltenden Allgemeinverfügung ist für öffentliche Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 250 Menschen eine Erlaubnis der Behörden nötig, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Bei Veranstaltungen im Freien gilt die Erlaubnispflicht ab 1000 Personen.

Die Landeshauptstadt befindet sich seit dem vergangenen Freitag in der Warnstufe 2 des Thüringer Corona-Frühwarnsystems und muss nach den im Freistaat geltenden Regelungen gegensteuern. Erfurt wies am Dienstag eine Inzidenz bei Corona-Neuinfektionen von 297,2 auf.

Auch die meisten anderen Landkreise und kreisfreien Städte in Thüringen haben wegen der dort geltenden Warnstufen Allgemeinverfügungen erlassen.

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Das Land hat mit einem sogenannten Eindämmungserlass einen Rahmen dafür abgesteckt - etwa verschärfte Testpflichten, Kontaktbeschränkungen in geschlossenen Räumen und die Einschränkung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen.

So hat Erfurt etwa mit den 250 Teilnehmern von anmeldepflichtigen öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen eine strengere Untergrenze gezogen als vom Land vorgeschlagen (500).

Über die konkreten Maßnahmen entscheiden die Kommunen selbst.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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