Erster Corona-Intensivpatient aus Sachsen im Nordosten angekommen

Greifswald - Ein Intensivpatient aus Sachsen ist am späten Freitagabend nach Mecklenburg-Vorpommern verlegt worden.

Der Patient wurde per Hubschrauber nach Greifswald transportiert. (Symbolbild)
Der Patient wurde per Hubschrauber nach Greifswald transportiert. (Symbolbild)  © Matthias Balk/dpa

Der 45-jährige beatmungspflichtige Mann sei gegen 23 Uhr per Hubschrauber am Universitätsmedizin Greifswald angekommen, sagte ein Krankenhaussprecher am Samstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur.

Es handele sich um die erste Verlegung nach Mecklenburg-Vorpommern in Folge der regionalen Auslastung von Krankenhauskapazitäten während der vierten Corona-Welle.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Freitag wurden zunächst insgesamt vier Intensivpatienten aus überlasteten Kliniken in Sachsen erwartet.

Coronavirus in Hamburg: Inzidenz steigt weiter stark - 7814 neue Fälle
Coronavirus Coronavirus in Hamburg: Inzidenz steigt weiter stark - 7814 neue Fälle

Demnach sollten zwei in die Universitätsklinik Rostock und jeweils einer in die Universitätsklinik Greifswald und in die Helios Kliniken Schwerin gebracht werden.

Der 45-Jährige ist am Freitag gegen 23 Uhr am Unimedizin in Greifswald angekommen. (Archivbild)
Der 45-Jährige ist am Freitag gegen 23 Uhr am Unimedizin in Greifswald angekommen. (Archivbild)  © Stefan Sauer/dpa

Sie sollten bis spätestens am Wochenende eintreffen.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus: