Es geht wieder los: Schutzgebiete und Wälder leiden auch im zweiten Corona-Jahr

Darmstadt/Gießen/Kassel - Mit Beschränkungen durch die Corona-Pandemie liegt der Spaziergang im Grünen wieder im Trend.

Ausflüge in die Natur stehen wieder hoch im Kurs.
Ausflüge in die Natur stehen wieder hoch im Kurs.  © Sebastian Gollnow/dpa

Leider ist dies nicht immer zum Besten für Pflanzen, Tiere und Umwelt. Weggeworfene Zigarettenkippen auf den Wegen, Verpackungsplastik und leere Flaschen in den Büschen, abseits der Wege ins geschützte Gebiet.

"Es hat sich bereits an den schönen Tagen im Frühjahr und über Ostern beziehungsweise am Muttertag angedeutet, dass sich die letztes Jahr seit Beginn der Pandemie stark angestiegene Zahl der Verstöße dieses Jahr fortsetzt", heißt es beim Regierungspräsidium Darmstadt über die Situation in Naturschutzgebieten.

"Seit letztem Jahr gibt es mehr Müll in den Wäldern und die Frequenz der Waldbesuche hat sich erhöht", sagt auch die Sprecherin des Landesbetriebes Hessen Forst, Michelle Sundermann.

"Grundsätzlich freuen wir uns aber über die Waldbesuchenden. Wo sonst soll man auch hin in dieser Zeit", sagt Sundermann.

Allerdings sei es wichtig, dass dann auch die Regeln eingehalten würden. Dazu gehöre, dass man seinen Müll wieder mitnehme und Absperrungen respektiere.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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