EU-Behörde EMA stellt Gutachten für Corona-Impfstoff vor

Deutschland/Welt - Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA in Amsterdam will ihre Beurteilung für den Impfstoff von Biontech und dessen US-Partner Pfizer vorlegen.

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Update, 20. Dezember, 17.30 Uhr: EU-Behörde EMA stellt Gutachten für Corona-Impfstoff vor

In der Corona-Krise will die Europäische Arzneimittelbehörde EMA am Montag in Amsterdam ihre Beurteilung für den Impfstoff von Biontech und dessen US-Partner Pfizer vorlegen.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte in der vergangenen Woche keinen Zweifel daran gelassen, dass sie mit einem positiven Bescheid rechnet.

Formell muss dann noch die EU-Kommission zustimmen. Das gilt als Formsache und könnte nach früheren Angaben sogar innerhalb eines Tages erfolgen. Damit wäre noch vor Heiligabend der Weg frei für Massen-Impfungen in allen EU-Staaten.

Niederlande, Amsterdam: Eine Person geht auf den Eingang der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zu.
Niederlande, Amsterdam: Eine Person geht auf den Eingang der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zu.  © Peter Dejong/ap/dpa

Update, 20. Dezember, 17.25 Uhr: Adventsbotschaft: Gerhard Schröder ruft zum Impfen gegen Corona auf

Altkanzler Gerhard Schröder hat in einem Online-Video am 4. Advent dazu aufgerufen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

"Es gibt die Hoffnung, durch Impfen die Pandemie schließlich besiegen zu können. Jeder muss wissen: Wer sich dem verweigert, der steht in der Bekämpfung der Pandemie auf der falschen Seite", sagte der 76-Jährige.

Gerhard Schröder (76, CDU) ruft auf Instagram zum Impfen gegen Corona auf.
Gerhard Schröder (76, CDU) ruft auf Instagram zum Impfen gegen Corona auf.  © Kay Nietfeld/dpa

Update, 20. Dezember, 17.18 Uhr: Deutschland will Reiseverkehr mit Großbritannien einschränken

Wegen der neuen Variante des Coronavirus will die Bundesregierung die Reisemöglichkeiten mit Großbritannien und Südafrika einschränken.

Eine entsprechende Regelung werde zur Zeit erarbeitet, teilte ein Regierungssprecher am Sonntag mit.

Mehr Informationen zum Thema erhaltet Ihr im aktuellen TAG24-Artikel.

Die Bundesregierung teilte am Sonntag mit, dass eine entsprechende Regelung zur Zeit erarbeitet werde.
Die Bundesregierung teilte am Sonntag mit, dass eine entsprechende Regelung zur Zeit erarbeitet werde.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Update, 20. Dezember, 16.56 Uhr: Schottische Polizei verstärkt Kontrollen an Grenze zu England

Wegen der Ausbreitung einer neuen Variante des Coronavirus sowie Reiseverboten hat die schottische Polizei ihre Kontrollen verstärkt.

"Heute habe ich die Verdoppelung unserer Präsenz in den schottischen Grenzgebieten genehmigt", sagte Polizeichef Iain Livingstone einer Mitteilung zufolge. "Gut sichtbare Patrouillen" sollten jeden abschrecken, der erwäge, gegen die Reisebeschränkungen zu verstoßen.

Checkpoints oder andere Kontrollstellen werde es aber nicht geben, betonte Livingstone.

Update, 20. Dezember, 16.44 Uhr: Laschet für Einreiseverbot für Reisende aus Großbritannien

Angesichts der in Großbritannien entdeckten Coronavirus-Mutation hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in Europa ein Einreiseverbot für Reisende aus Großbritannien gefordert.

Auf Twitter schrieb der Unionspolitiker, Belgien und die Niederlande hätten bereits den Flug- und Zugverkehr eingestellt. "Um Ausweichreisen über Ddorf, Köln oder F/M zu verhindern, brauchen wir schnelles Einreiseverbot, am besten europäisch", so Laschet.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) spricht sich für ein Einreiseverbot für Reisende aus Großbritannien aus.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) spricht sich für ein Einreiseverbot für Reisende aus Großbritannien aus.  © Marcel Kusch/dpa POOL/dpa

Update, 20. Dezember, 16 Uhr: Macron, Merkel und EU-Spitze: Telefonat über neue Virus-Variante

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen und Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, haben in einem Telefonat die neue Corona-Lage in England erörtert.

Nach Angaben aus Elysée-Kreisen habe im Mittelpunkt der Gespräche am Sonntag ein gemeinsames Vorgehen angesichts der dort aufgetretenen neuen Variante des Coronavirus gestanden. Macron hat noch für Sonntagabend einen Verteidigungsrat einberufen.

Update, 20. Dezember, 15.35 Uhr: Österreich plant wegen Corona-Lage Landeverbot für britische Flieger

Auch Österreich will wegen der Coronavirus-Mutation in England ein Landeverbot für Flüge aus Großbritannien verhängen.

Details zu der Maßnahme würden noch erarbeitet, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag der östererreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Die im Südosten Englands entdeckte Mutation des Coronavirus Sars-CoV-2 sei in Österreich bisher nicht nachgewiesen worden. Außerdem müssen Einreisende aus Großbritannien wie aus den meisten anderen Staaten laut der seit Samstag geltenden Einreiseverordnung für bis zu zehn Tage in Quarantäne.

Update, 20. Dezember, 15.34 Uhr: Gesundheitszustand von Macron nach Corona-Infektion weiter stabil

Der Gesundheitszustand des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron ist weiter stabil.

Nach Angaben aus Elysée-Kreisen vom Sonntag sei sein Gesundheitszustand im Vergleich zum Vortag gleichbleibend. Der 42-Jährige war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er leidet unter Husten, Müdigkeit und Muskelschmerzen, wie das Präsidialamt am Samstag mitteilte.

Update, 20. Dezember, 15.03 Uhr: Stoppt Merkel Flüge nach Großbritannien?

Die neue Corona-Mutation aus Großbritannien sorgt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Angeblich sollen Flüge nach Großbritannien nun ausgesetzt werden. Mehr dazu erfahrt ihr >>> hier.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) soll angeblich Flüge nach Großbritannien aussetzen lassen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) soll angeblich Flüge nach Großbritannien aussetzen lassen.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Update, 20. Dezember, 14.32 Uhr: Italien will Großbritannien-Flüge aussetzen

Die italienische Regierung will die Flugverbindungen mit Großbritannien wegen der Corona-Lage in England aussetzen.

"Das Vereinte Königreich hat wegen einer neuen Form von Covid Alarm geschlagen, die das Ergebnis einer Virus-Mutation sein könnte", schrieb der italienische Außenminister, Luigi Di Maio, am Sonntag auf Facebook.

Als Regierung müsse man die Italiener schützen, und deshalb sei man dabei, eine Anordnung zu unterzeichnen, um Flüge mit Großbritannien auszusetzen, teilte er weiter mit. Die Regierung im Vereinten Königreich sei zuvor benachrichtigt worden.

Titelfoto: Peter Dejong/ap/dpa

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