Ex-GNTM-Model Theresia Fischer: "Habe überlegt, wie ich dieses Thema anspreche..."

Hamburg - Das Ex-GNTM-Model Theresia Fischer (28) hat sich bei Instagram mit einem emotionalen Statement zu Wort gemeldet.

Theresia Fischer setzt sich für die Veranstaltungsbranche ein.
Theresia Fischer setzt sich für die Veranstaltungsbranche ein.  © Georg Wendt/dpa

"Ich habe echt überlegt, wie ich dieses Thema anspreche", beginnt sie ein IGTV-Video am Wochenende. In Bezug auf den für Montag angekündigten Teil-Lockdown in Deutschland zur Eindämmung der Corona-Pandemie gehe ihr ein Thema ganz besonders zu Herzen.

Sie sei am Freitag noch ein letztes Mal bei einem Konzert in der Hamburger Laeiszhalle gewesen. In dem Wissen, dass die kulturellen Einrichtungen für November bereits wieder schließen müssten, habe sie der Auftritt der Musiker nun ganz besonders berührt. Fast seien ihr am Ende der Vorstellung die Tränen gekommen.

"Wenn jetzt wieder alle schließen, wird es einen Großteil unserer Kultur so wahrscheinlich nicht mehr geben", so Theresia, die ihre Follower mit dem Video dazu aufruft, die Branche jetzt ganz besonders zu unterstützen und beispielsweise schon für die kommenden Monate Tickets für Veranstaltungen zu kaufen.

Öffnung von Bars und Kneipen in Bayern ohne Beschränkung
Coronavirus Öffnung von Bars und Kneipen in Bayern ohne Beschränkung

"Unterstützt Musiker, Schauspielerinnen, Gastronomen, Kunst & Kultur!", betont die 28-Jährige in ihrem Aufruf noch einmal.

"Alarmstufe Rot" fordert mehr Unterstützung

Das Aktionsbündnis "Alarmstufe Rot" fordert vom Bund massive Änderungen bei den Corona-Hilfen.
Das Aktionsbündnis "Alarmstufe Rot" fordert vom Bund massive Änderungen bei den Corona-Hilfen.  © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Mit ihrer Meinung steht das Model nicht alleine da. Unter dem Slogan "Alarmstufe Rot" haben bereits zahlreiche Künstler und Kulturschaffende in den sozialen Medien mehr Aufmerksamkeit von der Regierung für die kulturelle Veranstaltungsbranche in Deutschland gefordert.

In Hamburg hatten Demonstranten bereits Mitte Oktober einen Trauermarsch organisiert, in dem das Jahr 2020 symbolisch zu Grabe getragen wurde (TAG24 berichtete). Sie forderten eine zielgerichtete, verbindliche Hilfe und klare Zusagen seitens der Politik.

Von Montag an sollen nicht nur alle Restaurants und Kneipen in Deutschland schließen, bis Ende des Monats bleiben dann auch Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo- und Fitnessstudios sowie Kinos zu.

Coronavirus in Hamburg: Inzidenz knackt 30er-Marke
Coronavirus Coronavirus in Hamburg: Inzidenz knackt 30er-Marke

Schulen und Kindergärten, sowie der Groß- und Einzelhandel bleiben dagegen vorerst geöffnet.

Titelfoto: Georg Wendt/dpa, Screenshot Instagram/theresiafischer

Mehr zum Thema Coronavirus: