Corona-Angst: Die Stadt Frankfurt verbietet Hamsterkäufe!

Frankfurt am Main - Die Stadt Hanau geht schon seit einiger Zeit mit der Polizei gegen sogenannte Hamsterkäufe aufgrund der Corona-Krise vor (TAG24 berichtete). Nun hat die Mainmetropole Frankfurt nachgezogen: Hamsterkäufe sind in der Bankenstadt ab sofort verboten!

Das Foto zeigt einen Screenshot aus dem Twitter-Video mit der Ansparche von Peter Feldmann.
Das Foto zeigt einen Screenshot aus dem Twitter-Video mit der Ansparche von Peter Feldmann.  © Screenshot/Twitter/Frankfurt am Main

Der Magistrat der Stadt hat am Dienstag eine Verfügung erlassen, die zunächst bis zum 19. April vorschreibt, dass in Geschäften nur noch haushaltsübliche Mengen verkauft werden.

"Außerdem wird die Zahl der Menschen begrenzt, die sich in Geschäften aufhalten dürfen. Auch mit mehr als einem Einkaufswagen soll niemand mehr unterwegs sein", heißt es wörtlich in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Der Oberbürgermeister von Frankfurt, Peter Feldmann (SPD), wandte sich zudem über den Kurznachrichtendienst Twitter mit einer Ansprache an die Bürger der Stadt.

Der SPD-Politiker räumte ein: Die Coronavirus-Epidemie sei für alle keine einfache Zeit.

Doch ihn hätten Berichte über Hamsterkäufe und Beschimpfungen gegenüber Kassiererinnen und Kassierern erreicht. Dazu sagte der Frankfurter Oberbürgermeister klar: "Das werden wir nicht mehr dulden!"

"Die Beschäftigen im Handel, die Kassiererinnen und Kassierer im Supermarkt, sie leisten Großartiges. Wir wollen sie mit dieser Verfügung schützen. Ich möchte mich auch ausdrücklich bei ihnen bedanken", führte Peter Feldmann in seiner Video-Ansprache weiter aus.

Die Verfügung sei eine "Handhabe gegen das Hamstern von Klopapier, Mehl oder anderen Gütern des täglichen Bedarfs", ergänzte laut Mitteilung der Stadt der Frankfurter Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne).

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Titelfoto: Screenshot/Twitter/Frankfurt am Main

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