40.000 gestrandete Deutsche warten auf Rückholflug

Frankfurt am Main - Die Lufthansa-Gruppe hat rund 360 Flüge weltweit geplant, um gestrandete Deutsche zurück nach Hause zu bringen. 

Stündlich gibt es weltweit Änderungen beim Reiseverkehr (Symbolfoto)
Stündlich gibt es weltweit Änderungen beim Reiseverkehr (Symbolfoto)  © Mark Baker/AP/dpa

Die Reisebeschränkungen der einzelnen Länder zur Eindämmung der Corona-Pandemie stellen die Fluggesellschaften vor große Herausforderungen, sagte ein Sprecher der Lufthansa am Montag in Frankfurt. 

Dazu gehören auch immer neue Bestimmungen zum Reiseverkehr: "Wir haben es mit stündlichen Änderungen weltweit zu tun."

Neben dem Wetter und begrenzten Flugzeiten kämen unterschiedliche Beschränkungen der Zielflughäfen hinzu, die in der Planung berücksichtigt werden müssten. 

Teilweise habe die Lufthansa Flughäfen außerhalb der regulären Ziele angeflogen, was zusätzliche Planung erfordere. 

Wie viele Rückholflüge nach den bereits geplanten noch kommen, könne derzeit nicht eingeschätzt werden.

Die meisten Deutsche sitzen In Neuseeland, Südafrika und Peru fest

"Wir arbeiten mit dem Auswärtigen Amt zusammen, um so viele Deutsche wie möglich so schnell wie möglich nach Hause zu bringen", betonte der Sprecher. Rund 70.000 Menschen aus 77 unterschiedlichen Destinationen seien bereits allein mit Flugzeugen der Lufthansa zurückgebracht worden.

Bislang sind nach Angaben der Bundesregierung insgesamt mehr als 200.000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandete Deutsche wieder zu Hause. 

Etwa 40.000 warten immer noch auf die Rückreise, die meisten in Neuseeland, Südafrika und Peru. Die Rückholaktion der Bundesregierung wurde Mitte März gestartet.

Titelfoto: Mark Baker/AP/dpa

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