Frau attackiert eigene Kinder, weil sie zu Hause keine Masken tragen

Phoenix (USA) - Eine Mutter (32) griff ihre drei Kinder an, weil sie zu Hause keine Mund-Nase-Masken trugen.

Die Polizei rückte zum Haus einer gewalttätigen Mutter aus (Symbolbild).
Die Polizei rückte zum Haus einer gewalttätigen Mutter aus (Symbolbild).  © Unsplash/Guillaume TECHER

Wie Fox News unter Berufung auf Gerichtsakten berichtete, die der Nachrichtenagentur AP vorlagen, soll die 32-jährige Sarah Michelle Boone aus dem US-Bundesstaat Arizona am letzten Dezember-Wochenende in ihren eigenen vier Wänden durchgedreht sein.

Die Dokumente würden aufführen, dass die Polizei zu dem Haus der 32-jährigen Mutter gerufen wurde, weil sie ihre Kinder übel misshandelte.

So soll sie einen Jungen getreten haben, der bereits auf dem Boden lag und ein anderes Kind ins Gesicht geschlagen haben. Zudem wurde wohl ein drittes Kind verletzt, weil die Frau es am Hals hochhob.

Als Grund für die brutale Attacke hieß es, dass Boone nicht akzeptierte, dass die Kinder trotz positiven Corona-Tests keine Maske zu Hause trugen.

Als alarmierte Beamten an der Adresse der Familie eintrafen, fehlte von der Frau jede Spur. Sie konnte jedoch wenig später auf der Straße gefunden werden. Die Mutter lief offenbar von ihrem Haus weg und ließ die drei Kinder allein zurück.

Bei ihrer Festnahme wehrte sich die 32-Jährige derartig, dass die Beamten sie mit einer speziellen Betäubungspistole ruhigstellen mussten.

Gewalttätige Mutter ist offenbar Serientäterin

Es stellte sich heraus, dass die Frau keine Unbekannte für die Beamten war. Bereits wegen drei ähnlichen Vorfällen sollen sie die Mutter festgenommen haben. Boone soll zudem Alkoholikerin und zum Tatzeitpunkt betrunken gewesen sein.

Sie wurde sofort in Untersuchungshaft gesteckt, kaufte sich jedoch am Dienstag mit einer Kaution in Höhe von 5000 US-Dollar (umgerechnet etwas mehr als 4100 Euro) frei.

Die Ermittlungen gegen die gewaltbereite Mutter wegen Widerstands bei der Verhaftung und dreifachen Kindesmissbrauchs und -übergriffen laufen auf Hochtouren.

Titelfoto: Unsplash/Guillaume TECHER

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