Friedrich Merz will Weihnachten in Familie: "Geht den Staat nichts an"

Berlin - CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz (65) hat Bund und Länder davor gewarnt, die Corona-Beschränkungen über Weihnachten aufrechtzuerhalten.

Friedrich Merz (65) warnt Bund und Länder.
Friedrich Merz (65) warnt Bund und Länder.  © Axel Heimken/dpa

"Man kann doch wohl Mitte November schon sagen, dass Weihnachten in den Familien stattfinden kann", sagte Merz dem Berliner "Tagesspiegel" (Sonntag).

"Das sollte nicht in Frage gestellt werden. Ich persönlich sage: Es geht den Staat auch nichts an, wie ich mit meiner Familie Weihnachten feiere."

Skeptisch zeigte sich der frühere Unionsfraktionschef mit Blick auf Menschenansammlungen bei Silvesterpartys.

"Auch was den Jahreswechsel betrifft, kann man doch jetzt auch einmal schon einen Ausblick geben: Silvesterpartys können wohl nicht stattfinden. Auch das könnte man Mitte November schon einmal sagen, so viel wird sich bis Ende des Jahres nicht ändern."

Er würde sich als Staatsbürger dieses Landes "ein bisschen mehr Horizont in der zeitlichen Planung" wünschen, betonte Merz.

Am kommenden Mittwoch wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder erneut über die Corona-Auflagen beraten.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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