Geburtstagsparty während Kontaktverbots fliegt wegen Fast-Food-Bestellung auf

Melbourne (Australien) - Ein Fastfood-Snack für eine Geburtstagsparty in Australien ist den Gäste teuer zu stehen gekommen.

Ein Fast-Food-Menü von "Kentucky Fried Chicken" liegt auf einem Tisch. (Symbolbild)
Ein Fast-Food-Menü von "Kentucky Fried Chicken" liegt auf einem Tisch. (Symbolbild)  © 123RF/Ruslan Gilmanshin

Weil sie gegen die Ausgangssperren wegen der Corona-Pandemie verstießen, mussten die Partygäste in Melbourne insgesamt etwa 26.000 australische Dollar (umgerechnet etwa 16.005 Euro) an Strafe zahlen, wie die Polizei am heutigen Freitag bekannt gab. 

Melbourne, die mit rund fünf Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt des Kontinents, befindet sich wegen eines rasanten Anstiegs der Infektionszahlen seit Mittwoch dieser Woche erneut in einem sechswöchigen Lockdown.

Medizinisches Personal hatte beim Essen in einem "Kentucky Fried Chicken"-Restaurant (KFC) zwei Personen gesehen, die dort in der Nacht 20 Portionen bestellten - und daraufhin die Polizei informiert. 

Anhand des Nummernschilds fanden die Beamten den Ort der Geburtstagsparty heraus. Als sie eintrafen, seien 16 Personen dabei gewesen, ihren Fastfood-Snack zu essen. 

Als die Übeltäter die Höhe ihrer Strafe erfuhren, dürfte ihnen das Essen wieder hochgekommen sein: Für jeden der 16 Verstöße stellte die Polizei 1652 australische Dollar (knapp 1017 Euro) in Rechnung, zusammen rund 26.000 Dollar. 

Titelfoto: 123RF/Ruslan Gilmanshin

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