Gefährliche Mutationen: Projekt soll Verbreitung in NRW klären

Düsseldorf - Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat ein Projekt gestartet, das "möglichst schnell und umfassend" die Verbreitung von Corona-Mutationen im Bundesland erfassen soll.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat ein Projekt ins Leben gerufen, das möglichst schnell und umfassend die Verbreitung von Corona-Mutationen erfassen soll (Symbolbild).
Das NRW-Gesundheitsministerium hat ein Projekt ins Leben gerufen, das möglichst schnell und umfassend die Verbreitung von Corona-Mutationen erfassen soll (Symbolbild).  © NIAID-RML/AP/dpa

Bisher sei weitgehend unklar, wie weit sich Virusmutationen in NRW verbreitet hätten, teilte das Ministerium am Mittwochmorgen mit.

Leiten wird das Projekt Professor Alexander Mellmann vom Institut für Hygiene des Universitätsklinikums Münster. Es werde mit 200.000 Euro gefördert, so das Ministerium.

Auch in NRW waren zuletzt Infektionen mit zwei der Mutationen bekannt geworden. So gibt es die zuerst in England entdeckte Mutation B.1.1.7 und die Variante, die zuerst in Südafrika aufgetreten war (B.1.351).

Laut Ministerium gab es in NRW bislang elf nachgewiesene Fälle der britischen Variante und drei der südafrikanischen.

Zudem gebe es Verdachtsfälle, die untersucht würden.

Titelfoto: NIAID-RML/AP/dpa

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