Gefängnis droht: In diesem Land sollte man am 1. April lieber keinen Corona-Scherz machen

Bangkok - Thailand versteht bei Aprilscherzen über das Coronavirus keinen Spaß.

Touristen versammeln sich im Immigrationsbüro in Bangkok, um ihr Visum zu verlängern. 
Touristen versammeln sich im Immigrationsbüro in Bangkok, um ihr Visum zu verlängern.  © Sakchai Lalit/AP/dpa

Es sei gegen das Gesetz, am 1. April vorzutäuschen, dass man Covid-19 habe, warnte die Regierung am Dienstag auf Twitter. Menschen auf der ganzen Welt litten unter dem Ausbruch der Krankheit. 

Das sei Grund genug, solche Scherze zu unterlassen. Thailand hat ein Gesetz, nach dem das Verbreiten von Fake News mit Gefängnis- und Geldstrafen geahndet werden kann.

In dem südostasiatischen Land sind bislang rund 1700 Infektionsfälle mit dem Coronavirus gemeldet worden sowie zehn Todesfälle infolge der Lungenkrankheit Covid-19, die von dem Virus ausgelöst wird.

Seit vergangener Woche herrscht in Thailand der Ausnahmezustand. In Bangkok sind Einkaufszentren, Schulen und Restaurants offiziell geschlossen. 

In den Ferienzielen Phuket und Pattaya sind beliebte Strände gesperrt. In der nordöstlichen Provinz Sakon Nakon wurde der Verkauf von Alkohol verboten. Zuvor hatte sich das Virus unter anderem bei einer Trinkrunde in Bangkok verbreitet.

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Titelfoto: Sakchai Lalit/AP/dpa

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