Geisterspiele im Profi-Fußball? Markus Söder: Können nichts ausschließen!

München - Die Corona-Lage im Freistaat und ganz Deutschland spitzt sich immer weiter zu. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) hat eine Rückkehr zu weiteren Geisterspielen im Profi-Fußball deshalb nicht ausgeschlossen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) blickt mit großer Sorge auf die aktuelle Coronavirus-Lage in Bayern und ganz Deutschland.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) blickt mit großer Sorge auf die aktuelle Coronavirus-Lage in Bayern und ganz Deutschland.  © Daniel Karmann/dpa

"Wir müssen uns die nächsten Tage unterhalten. Es müssen auf jeden Fall die Zuschauerzahlen deutlich reduziert werden", sagte Söder am Samstag dem TV-Sender Sky. Abstandhalten sei natürlich zwar möglich, aber die Anfahrt sei immer ein Problem.

"Wir können bei diesen ganzen Fragen nichts ausschließen", erklärte der CSU-Politiker weiter. In Sachsen wird bereits ohne Zuschauer gespielt.

Die Liga habe schon gute Konzepte, erkannte Söder an. Aber zu niedrige Impfungen auf der einen Seite verbunden mit erhöhter Sorglosigkeit bereiteten dem bayerischen Ministerpräsidenten Sorgen.

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Seit Mittwoch gilt in bayerischen Fußballstadien eine entsprechende Obergrenze von maximal 25 Prozent Auslastung und die 2G-plus-Regel. Das heißt, geimpfte oder genesene Besucher müssen vor dem Besuch zusätzlich negativ getestet sein.

Die Entscheidung des 1. FC Köln, der gegen Borussia Mönchengladbach bis zu 50.000 Fans erlaubt hat, nannte er "mutig".

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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