Du hast da was im Gesicht: Künstlerische Masken gehen viral

Island - Die Isländerin Ýrúrarí nutzt den Lockdown für die Auslebung ihrer kreativen Fähigkeiten. Ihre selbst gestrickten Gesichtsmasken rufen im Netz Begeisterung hervor.

Einige Ideen ihrer Gesichtsmasken beruhen auf die vorhandenen Designs ihrer Pullover.
Einige Ideen ihrer Gesichtsmasken beruhen auf die vorhandenen Designs ihrer Pullover.  © Bildmontage/Instagram/yrurari

Während des Coronavirus kam die Studentin und Künstlerin auf die Idee, neben ihren typischen Strick-Aktivitäten, die sich meist auf der Erstellung von Pullovern beschränkten, sich auch im Gesichtsbereich auszutoben.

Wie die Künstlerin gegenüber dem Magazin "BoredPanda" erklärt, sei ihr durchaus bewusst, dass die Wolle keinen echten Schutz vor dem Virus bietet. Jedoch möchte sie mit ihren Masken den Menschen ein Lächeln auf den Lippen zaubern.

Ýrúrarí berichtet, dass sie eigentlich an einer Designer-Show in Reykjavik arbeitete. Doch diese wurde aufgrund des Virus verschoben. Während sie zu Hause saß, immer mehr fernsah und sich an neuen Strick-Projekten ausprobierte, kam ihr der Einfall mit den Gesichtsmasken.

Es dauert Stunden, eine einzelne Maske fertigzustellen. Bei einzelnen Exemplaren hilft ihr ihre Strickmaschine, doch den Großteil macht Ýrúrarí selbst per Hand. 

Mit dem viralen Erfolg, den ihre Werke hervorrufen, hat sie nicht gerechnet. Sie ist überrascht, dass sie noch nicht zuvor auf die Idee kam, Masken für das Gesicht herzustellen.

Wer einen Blick in ihren Shop wirft, erkennt, dass es nicht nur Gesichtsmasken sind, mit denen die Künstlerin für Furore sorgt. Ýrúrarí's Werke sind wahre Kunst, abstrakt, aufwendig, und einzigartige Designer-Stücke für einen nicht ganz so schmalen Taler. 

Einige Menschen kritisierten im Internet, dass Ýrúrarí's Masken niemanden vor Covid-19 schützen. Die Künstlerin sagt, dass das auch nicht ihre Absicht gewesen sei. Vielmehr standen die dekorativen als die praktischen Absichten im Vordergrund. Findige User gaben aber zu bedenken, dass die Masken sehr wohl schützen können - man muss nur eine schmale Einweg-Gesichtsmaske darunter anziehen.

Ýrúrarí ist nicht ihr wahrer Name. Die Künstlerin heißt Ýr Jóhannsdóttir. Seit 2012 arbeitet sie unter dem Pseudonym. Sie hatte bereits Ausstellungen in Manhattan.

Titelfoto: Bildmontage/Instagram/yrurari

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