Mann (20) will keine Corona-Maske tragen, rastet völlig aus und wirft 17-Kilo-Stein

Gießen - Am Bahnhof Gießen in Mittelhessen geriet am zurückliegenden Wochenende 20 Jahre alter Mann aus Eritrea völlig außer sich. Der Wohnsitzlose war zuvor von zwei Mitarbeitern der Bahnsicherheit angesprochen worden, weil er ohne Mund-Nase-Schutz auf dem Bahnhofsgelände unterwegs war.

Zwei Security-Mitarbeiter sprachen einen wohnsitzlosen Mann an, weil er keine Corona-Maske trug (Symbolbild).
Zwei Security-Mitarbeiter sprachen einen wohnsitzlosen Mann an, weil er keine Corona-Maske trug (Symbolbild).  © Montage: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa, 123RF/Roman Milert

Die beiden Security-Mitarbeiter hatten den Eritreer am Samstagmorgen gegen 5 Uhr angesprochen und zum Anlegen einer Corona-Maske aufgefordert. Der 20-Jährige weigerte sich jedoch, eine entsprechende Atemmaske anzulegen.

In der Folge forderten die Security-Mitarbeiter den Mann auf, den Bahnhof umgehend zu verlassen.

"Der Wohnsitzlose zeigte sich daraufhin uneinsichtig und fing an, die Bahnmitarbeiter zu beleidigen", erklärte ein Sprecher der Polizei am Montag.

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Die Beleidigten ließen sich offenbar nicht provozieren und blieben ruhig. Der Eritreer geriet daraufhin außer sich. Er bewarf die Security-Mitarbeiter mit einem Schuh und einem leeren Pizzakarton.

Schließlich griff der 20-Jährige nach einem rund 17 Kilogramm schweren Stein und warf auch diesen in Richtung der Sicherheitskräfte – das Wurfgeschoss verfehlte diese nur knapp.

Nach der Attacke floh der Wohnsitzlose in Richtung der Gießener Innenstadt. Beamte der Bundespolizei griffen ihn aber kurz darauf auf.

"Gegen den Asylsuchenden wird nun wegen des Verdachts der versuchten, gefährlichen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt", sage der Polizeisprecher abschließend.

Titelfoto: Montage: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa, 123RF/Roman Milert

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