Nudelsuppe per Rutsche! Restaurant beweist Kreativität in Corona-Krise

Hamburg – In der Corona-Krise müssen Gastronomiebetriebe kreativ werden, um unter Einhaltung der Abstandsregeln zumindest Abhol- und Lieferdienste anbieten zu können.

Inhaber Florian Ridder (l) demonstriert mit seinem Geschäftspartner Vincent Domeier, eine neue "Ramen-Rutsche" vor dem Laden.
Inhaber Florian Ridder (l) demonstriert mit seinem Geschäftspartner Vincent Domeier, eine neue "Ramen-Rutsche" vor dem Laden.  © Daniel Reinhardt/dpa

Unerwartete Hilfe aus der Nachbarschaft hat ein Ramen-Restaurant - also eines, in dem es um japanische Nudeln geht - im Hamburger Karolinenviertel erhalten. 

"Wir haben nach Beginn der Maßnahmen direkt auf Abhol- und Liefergeschäft umgestellt", erklärt der Inhaber des Restaurants, Florian Ridder, gegenüber der Bild-Zeitung.

Das Problem jedoch: "Besonders im Eingangsbereich war es für wartende und neue Kunden schwer, genügend Abstand zu halten."

Dann hat eine Nachbarin für das Lokal eine Rutsche gebaut. 

Nun können die Kunden vor dem Laden auf dem Gehweg warten, und bei der Übergabe der fertigen Gerichte fällt direkter Kontakt weg - genial! 

So können Bestellungen ohne engen Kontakt an Kunden weitergegeben werden.
So können Bestellungen ohne engen Kontakt an Kunden weitergegeben werden.  © Daniel Reinhardt/dpa

Für Florian Ridder ist die Rutsche ein Zeichen dafür, dass es mit etwas Kreativität und Einfallsreichtum auch in der aktuellen Situation weitergehen kann. 

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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