Til Schweiger über Coronakrise: "Hab jetzt die A...-Karte"

Hamburg – Die aktuelle Corona-Krise trifft auch Til Schweiger (56). Der Schauspieler und Hobby-Gastronom musste seine Restaurants schließen. 

Auch Til Schweiger (56) ist von der Corona-Krise betroffen.
Auch Til Schweiger (56) ist von der Corona-Krise betroffen.  © Britta Pedersen/ZB/dpa

Zwei Restaurants führt Til Schweiger bereits: Das "Barefood Deli" in der Hamburger Altstadt sowie die Pizzeria "Henry Likes Pizza" im beliebten Stadtteil Uhlenhorst. 

Zudem wollte der geschäftstüchtige Schauspieler am 21. März eine zweite Pizzeria auf Mallorca eröffnen (TAG24 berichtete) - doch das Coronavirus machte ihm einen Strich durch die Rechnung. 

So wie alle anderen Restaurantbesitzer habe er grade "auch die A..-karte" gezogen, wie er gegenüber der Bild-Zeitung offenbart. 

Was die Zukunft seiner Lokale angeht, gab sich der "Keinohrhasen"-Darsteller trotzdem zuversichtlich: "Ich kann diese Krise finanziell einigermaßen überleben."

Neben der Restaurant-Eröffnung hatte Til Schweiger dieses Jahr noch andere große Pläne: "Ich wollte zwei Filme drehen, ein Barefoot-Ausflugssschiff in der Donau zu Wasser lassen und mich um das nächste Hotel kümmern. Das geht alles nicht", erklärt er.

"Das ist eine ganz neue Erfahrung"

Seine Restaurant-Pläne muss der Schauspieler zunächst auf Eis legen.
Seine Restaurant-Pläne muss der Schauspieler zunächst auf Eis legen.  © Georg Wendt/dpa

In Hamburg fühlt sich der Schauspieler in Zeiten der Krise aber gut aufgehoben. "Es gibt jetzt kaum einen besseren Ort als Deutschland", so der Familienvater. 

Er habe auch über Mallorca nachgedacht, weil die Insel dünn besiedelt sei. "Dann dachte ich: Okay, wenn ich mich anstecke, dann möchte ich lieber in Deutschland in einer Klinik sein als auf Mallorca."

Sein Leben in Zeiten von Corona bringe aber auch ganz neue Erfahrungen mit sich: "Die ganze Zeit zu Hause rumzusitzen, das ist eine ganz neue Erfahrung für mich", gesteht der 56-Jährige.

Stattdessen sitze er die ganze Zeit gemeinsam mit seiner Freundin Sandra, seiner Tochter Lilli und deren Freund daheim rum. 

"Wir schlafen lange, gehen mit den Hunden spazieren. Wir kochen, lesen, gucken Netflix und spielen Monopoly oder Memory."

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Titelfoto: Britta Pedersen/ZB/dpa

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