Beunruhigende Zahlen: Patienten-Höchststand von April bereits überschritten

Hamburg - Die Hamburger Asklepios-Kliniken haben den Patienten-Höchststand von Mitte April bereits überschritten. 

Ein Covid-Patient wird in einem isolierten Intensivbett-Zimmer untersucht.
Ein Covid-Patient wird in einem isolierten Intensivbett-Zimmer untersucht.  © Peter Kneffel/dpa

Aktuell sind in den sieben Einrichtungen 172 Covid-Patienten in Behandlung, davon 40 auf den Intensivstationen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. 

Damit versorgen die Pflegekräfte und Ärzte seit Beginn der Corona-Pandemie den Großteil der an Covid-19 erkrankten stationären Patienten in Hamburg. Die anderen beteiligten Krankenhäuser, darunter das UKE, behandeln nach Angaben der Hamburger Behörden zusammen rund 90 Covid-Patienten.

Doch es gibt auch gute Nachrichten: "Die Kliniken sind deutlich besser auf Covid-Patienten vorbereitet als zu Beginn der ersten Welle", sagte Professor Christoph Herborn. 

Asklepios habe viele zusätzliche Beatmungsgeräte beschafft, außerdem seien genügend Masken und Schutzkleidung vorhanden. 

Die Ärzte appellierten an alle Menschen mit schweren Erkrankungen, eine notwendige Behandlung auf keinen Fall hinauszuzögern. 

Das gelte insbesondere für Menschen mit einem Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie für Krebs-Patienten.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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