Trotz Corona-Höchststand: 3000 Teilnehmer bei Laternenumzug von Hansa Rostock

Aktualisiert: 13. November, 20 Uhr

Rostock - Rund 3000 Kinder und Erwachsene haben am Samstagabend nach Veranstalterangaben am Laternenumzug des Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock teilgenommen.

Zahlreiche Kinder und Erwachsene kamen zu dem Laternenumzug vor das Rostocker Ostseestadion.
Zahlreiche Kinder und Erwachsene kamen zu dem Laternenumzug vor das Rostocker Ostseestadion.  © Frank Hormann/dpa

Dieser sei damit der größte Mecklenburg-Vorpommerns gewesen, hieß es vom Verein.

Mit dabei war die "Bagaluten-Bande", der Kids-Club des Vereins für Kinder bis 14 Jahre. In den vergangenen Tagen waren rund 2000 Laternen an Kindergärten und an alle Mitglieder der Bagaluten-Bande verteilt worden.

Es durfte aber jeder auch mit seiner selbst gebastelten oder gekauften Laterne teilnehmen. Angeführt vom Blasorchester der Hansestadt Rostock gingen die Kinder durch den Innenraum des Ostseestadions und von dort in den Barnstorfer Wald.

Nordkorea schiebt Ausbruch der Corona-Pandemie auf irre Verschwörung
Coronavirus Nordkorea schiebt Ausbruch der Corona-Pandemie auf irre Verschwörung

In einer Ankündigung des Vereins hieß es im Vorfeld: "Alle Kinder dürfen sich also auf einen turbulenten und unterhaltsamen Abend freuen, bei dem auch die Gesundheit im Mittelpunkt steht: Soziale Kontakte, Bewegung an frischer Luft und Gesang machen nicht nur Kinder glücklich."

Auch am Freitag war die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf einen Höchststand geklettert.

Die vierte Corona-Welle ist da

Mit einem Wert von 188,9 lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Personen der vergangenen sieben Tage um eins höher als am Vortag, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) meldete. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 140,6.

Die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern lag bei 172, 16 mehr als am Vortag. Auf einer Intensivstation lagen davon 38, einer weniger als am Donnerstag.

Titelfoto: Frank Hormann/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus: