Hessen plant bis zu Osterferien keine weiteren Lockerungen an Schulen

Wiesbaden/Hessen - Hessen plant ungeachtet eines Appells der Präsidentin der Kultusministerkonferenz bis zu den Osterferien keine weiteren Öffnungs- oder Lockerungsschritte in den Schulen.

Seit dem 22. Februar können in Hessen Schüler der Klassen eins bis sechs wieder am Präsenzunterricht teilnehmen.
Seit dem 22. Februar können in Hessen Schüler der Klassen eins bis sechs wieder am Präsenzunterricht teilnehmen.  © dpa/Frank Rumpenhorst

Das teilte ein Sprecher des Kultusministeriums am Freitag in Wiesbaden mit. Die Osterferien dauern in Hessen vom 6. bis 16. April.

Dieses Vorgehen in der Corona-Pandemie entspreche dem Wunsch der Schulen, erklärte der Ministeriumssprecher. "Nach den Osterferien streben wir dann, wenn es die Infektionslage zulässt, Wechselunterricht ab Jahrgangsstufe 7 und Präsenzunterricht in konstanten Lerngruppen für die Grundschulen an."

In diesem Zusammenhang spielten die Themen Impfen und Testen für Schüler wie Lehrer eine besondere Rolle, erläuterte der Sprecher. Über diese Frage berate die Landesregierung kommende Woche.

Nach den Worten von Brandenburgs Bildungsministerin und KMK-Vorsitzenden Britta Ernst (60, SPD) sollen noch im März alle Schüler wieder in die Schule gehen können.

"In der Kultusministerkonferenz sind wir uns einig: Wir wollen, dass noch im März alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen - auch wenn es im Regelfall erst mal Wechselunterricht sein wird", sagte die SPD-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag).

"Einige Bundesländer, in denen die Inzidenzwerte sehr niedrig sind, werden sich auch für Präsenzunterricht entscheiden."

Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst

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