Pornostars in der Corona-Krise: Schmuddelfilme im Homeoffice als neue Chance

Los Angeles (USA) - Schon seit März steht die Produktion von Schmuddelfilmen in den USA still, um Darsteller und Film-Teams vor dem Coronavirus zu schützen. (TAG24 berichtete) Die Porno-Industrie leidet, wie andere Branchen auch, unter der Corona-Krise.  

Die Pornoindustrie leidet unter der Corona-Krise. (Symbolbild)
Die Pornoindustrie leidet unter der Corona-Krise. (Symbolbild)  © 123RF/ANDRANIK HAKOBYAN

Natürlich macht sich das in den Geldbeuteln der Erotikfilm-Produzenten negativ bemerkbar.

Einem Weg aus der finanziellen Not heraus, hat jetzt der Porno-Riese "Vixen Media Group" gefunden. 

Damit die Stars der Produktionsfirma, trotz Krise wieder arbeiten können, sollen einige von ihnen ins Homeoffice gehen. 

Selbstverständlich müsen im Porno-Homeoffice erstmal perfekte Arbeitsvoraussetzungen geschaffen werden. 

Dafür stellte das Unternehmen seinen Stars und Sternchen personalisierte "Care-Pakete" zusammen, berichtet das Online-Magazin "Vice". 

Angeblich hat jedes Homeoffice-Kit einen Wert von umgerechnet rund 229.800 Euro. Darin enthalten ist alles, was ein Darsteller braucht, um seine Zuschauer und Produzenten ungestört und professionell glücklich zu machen. Dazu zählen natürlich unter anderem eine professionelle Kamera, gute Beleuchtung, sexy Dessous und allerhand "Spielzeug".

Der Plan der Unternehmens lautet wie folgt: 

"Vixen wird versuchen, mit einer Vielzahl von Modellen in verschiedenen Formaten zu arbeiten, sei es mit Paaren, Mitbewohnern, Solo-Künstlern usw.", so das Unternehmen zum weiteren Vorgehen am Montag. 

Entstehen soll eine Art Serie mit dem schwungvollen Titel "Intimates" (Wortspiel aus Intim und Kumpel).

"Neben der Schaffung einzigartiger Inhalte besteht das wahre Ziel dieser Initiative darin, dass wir den Darstellern in einer so unbeständigen Zeit sowohl kreativ als auch monetär eine substanzielle Chance bieten", so ein Sprecher gegenüber dem Online-Magazin. 

Es ist ein wichtiger Schritt für das Unternehmen und hat Vorteile für Darsteller und Produzenten. Wann es losgeht und wer genau dabei sein wird, ist bisher nicht bekannt. 

Titelfoto: 123RF/ANDRANIK HAKOBYAN

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