In Schleswig-Holstein starten bald die Kitas und Grundschulen, aber es gibt Ausnahmen

Kiel - Abgesehen von den Städten Flensburg und Lübeck sowie den Kreisen Pinneberg und Herzogtum Lauenburg öffnen am kommenden Montag überall in Schleswig-Holstein wieder Kitas und Grundschulen - allerdings unter besonderen Corona-Bedingungen.

Ab Montag starten Kitas im Corona-Regelbetrieb. (Symbolbild)
Ab Montag starten Kitas im Corona-Regelbetrieb. (Symbolbild)  © dpa/Philipp von Ditfurth

Demnach starten die Kitas im Corona-Regelbetrieb, wie Gesundheitsminister Heiner Garg (55, FDP) und Bildungsministerin Karin Prien (55, CDU) am Montag mitteilten.

Für die Grundschulen gelte, dass die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 in den Präsenzunterricht unter Coronabedingungen zurückkehren, und der Ganztag unter Beachtung der Hygienevorschriften angeboten werden könne.

Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 gebe es eine Notbetreuung. Bei den weiterführenden Schulen bleibe es dagegen für die Jahrgangsstufen 5 bis 13 bis zum 7. März beim Distanzunterricht.

Wegen höherer Inzidenzwerte gelten für die Städte Flensburg und Lübeck sowie die Kreise Pinneberg und Herzogtum Lauenburg strengere Regeln.

So gebe es in Flensburg in den Kitas und Grundschulen bis auf weiteres nur eine Notbetreuung, und es bleibe beim Distanzunterricht.

"Für alle Jahrgangsstufen außer den Abschlussklassen gilt, dass es bis auf weiteres nicht möglich ist, Klassenarbeiten in Präsenz zu schreiben", teilten die Ministerien mit.

Notbetreuung und Distanzunterricht für Lübeck, die Kreise Pinneberg und Herzogtum Lauenburg

Für Lübeck und die Kreise Pinneberg (ohne die Insel Helgoland) sowie Herzogtum Lauenburg gebe es in den Kitas und in den Schulklassen eins bis sechs bis zum 28. Februar Notbetreuung und Distanzunterricht. Vom 1. März an soll es in Lübeck und im Kreis Pinneberg dann einen eingeschränkten Kita-Regelbetrieb geben, und Grundschüler sollen in den Wechselunterricht gehen.

Im Kreis Herzogtum Lauenburg soll am 22. Februar entschieden werden, wie es dort im März weitergeht.

Für das Kita- und Schulpersonal soll derweil ein Plan entwickelt werden, "damit die für Betreuung und Beschulung der Kinder so wichtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich regelmäßig, anlassunabhängig und für sie kostenfrei testen lassen können", erklärten Garg und Prien.

Beide kündigten an, dem Kabinett am Dienstag einen Vorschlag zu unterbreiten, wie in Schulen und Kitas zwei Mal pro Woche bis Ostern Corona-Testungen angeboten werden können. "Dafür sollen Mittel von etwa 17 Millionen Euro veranschlagt werden", erklärten die Minister.

Titelfoto: dpa/Philipp von Ditfurth

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