Hockey-Coach stirbt mit nur 29 Jahren an Corona: Eine Entscheidung wurde ihm zum Verhängnis

Lavon (USA) - Das Coronavirus hat ein weiteres junges Opfer gefordert. Der 29-jährige Tyler Amburgey galt als kerngesund, nun trauert seine Familie um den fürsorglichen Vater und Hockey-Coach.

Tyler Amburgey zusammen mit seiner Frau Aimee und seiner Tochter Rylee.
Tyler Amburgey zusammen mit seiner Frau Aimee und seiner Tochter Rylee.  © Facebook Screenshot @Tyler Amburgey

Nach wenigen Tagen des Unwohlseins folgte bereits der Tod, berichtet People.

Dabei war Amburgey allein durch seinen Job schon sehr sportlich und aktiv, litt nie an größeren gesundheitlichen Problemen oder Krankheiten.

Als Amburgey sich Ende August krank und matt fühlte, dachte er noch, es handele sich um eine Erkältung im Spätsommer - ausgelöst durch den ständigen klimatischen Wechsel zwischen kalten Eisbahnen und der texanischen Hitze.

In der ersten Nacht begann es mit Übelkeit. In den nächsten zwei Tagen folgten Schlaflosigkeit, Atemnot, allgemeine Körperschmerzen und Migräne. Am dritten Tag wollte Amburgeys Frau Aimee nach ihm sehen und stellte fest, dass er nicht mehr reagierte. Vor lauter Schock rannte Aimee zu einer Nachbarin, die sich mit Erster Hilfe auskennt. Sie versuchte eine Herz-Lungen-Wiederbelebung, die jedoch erfolglos blieb.

Im Krankenhaus konnten die Ärzte nur noch den Tod und eine Covid-19-Infektion feststellen. Amburgey ging wohl weiter von einer Erkältung aus und nahm in der Nacht vor seinem Tod eine Schlaftablette, um sich besser ausruhen zu können.

Laut den Medizinern ein fataler Fehler, denn zusammen mit dem Virus verlangsamte die Tablette sein Herz, sodass es im Schlaf plötzlich zu einem Herzstillstand kam.

Amburgey war Defensivspieler bei den Peoria Rivermen, einem Team der Southern Professional Hockey League, bevor er sich anschließend dem Coaching zuwandte. "Eishockey bedeutete ihm alles", sagte Aimee gegenüber den Medien. Ihren Ehemann beschrieb sie als "großartigen Kerl, liebevollen Ehemann und fürsorglichen Vater". Er hinterlässt seine kleine Tochter Rylee.

Auch die Sportmannschaft Texas Warriors Youth Hockey würdigte sein Andenken. Auf Facebook schrieb sie: "Tyler war eine wirklich freundliche Seele, die uns eine Fülle wundervoller Erinnerungen hinterlassen hat. Ohne ihn wird das Leben nicht dasselbe sein." Zu Ehren des jungen Hockey-Coaches richtete die Organisation einen Stipendienfonds ein.

Titelfoto: Facebook Screenshot @Tyler Amburgey

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