Impfzentren in Rheinland-Pfalz reaktiviert: Kein Bedarf in Mainz?

Mainz - Vom kommenden Mittwoch (24. November) an wird in Rheinland-Pfalz in acht dann reaktivierten Impfzentren wieder gegen das Coronavirus geimpft.

Das Impfzentrum in Mainz bleibt vorerst geschlossen, kann aber bei Bedarf geöffnet werden. (Symbolbild)
Das Impfzentrum in Mainz bleibt vorerst geschlossen, kann aber bei Bedarf geöffnet werden. (Symbolbild)  © Andreas Arnold/dpa

Das kündigte Gesundheitsminister Clemens Hoch (43, SPD) am Dienstag in Mainz an. Es soll ein zentrales Anmeldeverfahren im Internet geben, ab dem 18. November können sich dann Menschen für eine Erst-, Zwei- oder Boosterimpfung registrieren lassen, wie der Landesimpfkoordinator Daniel Stich (45, SPD) erklärte.

Auffrischungsimpfungen seien dort nur für diejenigen gedacht, deren letzte Corona-Impfung sechs Monate oder länger zurückliege.

Die Impfzentren, die reaktiviert werden, sind im Kreis Germersheim, in Kaiserslautern, Ludwigshafen, dem Rhein-Lahn-Kreis und im Kreis Mainz-Bingen, in Koblenz, Neustadt an der Weinstraße und Trier. Ursprünglich war auch die Reaktivierung des Zentrums in der Stadt Mainz vorgesehen, das geschieht den Angaben zufolge nun erstmal nicht, bei Bedarf könne aber auch dieses wieder geöffnet werden.

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In anderen Regionen soll das Angebot an Impfbussen verstärkt werden.

Erste Ansprechpartner für das Impfen blieben die Hausärzte, betonte Hoch. Die wiedergeöffneten Impfzentren stellten ein Zusatzangebot dar. Neben Hausärzten und reaktivierten Impfzentren impften nach wie vor auch Impfstellen in Kommunen, mobile Teams, es gebe die Impfbusse und demnächst auch Impfeinrichtungen in 18 Krankenhausstandorten.

An vielen Stellen gebe es derzeit lange Schlangen, sagte Hoch. Die sollten gerade beim aktuellen Wetter verhindert werden.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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