In Nachbarland von Deutschland: Südafrika-Variante in Europa nachgewiesen

Brüssel - Belgien hat einen ersten Fall mit der neuen, zunächst im südlichen Afrika festgestellten Corona-Variante B.1.1.529 registriert.

Im südlichen Afrika hat die Virus-Variante B.1.1.529 bereits für eine Vielzahl an Infektionen gesorgt.
Im südlichen Afrika hat die Virus-Variante B.1.1.529 bereits für eine Vielzahl an Infektionen gesorgt.  © Jerome Delay/AP/dpa

Das gab der belgische Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke bei einer Pressekonferenz am Freitag bekannt.

Der belgische Premierminister Alexander De Croo (46) kündigte zudem Reisebeschränkungen für Einreisende aus Ländern im südlichen Afrika an .

Es sei Vorsicht erforderlich, aber keine Panik, sagte Vandenbroucke.

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Gleichzeitig führt Belgien wieder strengere Regeln für private Feiern, in der Gastwirtschaft und im Nachtleben ein. "Die Situation heute ist schlimmer als alle Szenarien, die uns die Experten vorgerechnet hatten", sagte De Croo.

Bereits vor gut einer Woche hatte Belgien strengere Corona-Maßnahmen eingeführt, unter anderem eine teilweise Home-Office-Pflicht.

Trotzdem schießen die Infektionszahlen in dem Land mit 11,5 Millionen Einwohnern immer weiter in die Höhe.

Der belgische Premierminister gab am Freitag bekannt, dass Reisebeschränkungen für Einreisende aus Ländern im südlichen Afrika verhängt werden würden.
Der belgische Premierminister gab am Freitag bekannt, dass Reisebeschränkungen für Einreisende aus Ländern im südlichen Afrika verhängt werden würden.  © Dirk Waem/BELGA/dpa

Laut den jüngsten Daten der Gesundheitsbehörde Sciensano wurden über 25.000 neue Infektionen pro Tag gemeldet - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie.

Titelfoto: Jerome Delay/AP/dpa

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