Indische Coronavirus-Variante in Berlin angekommen: 33 Fälle nachgewiesen!

Berlin - Die zuerst in Indien entdeckte und als hoch ansteckend geltende Variante des Coronavirus ist inzwischen 33 Mal in Berlin nachgewiesen worden.

Reisende sind auf einem Bahnsteig im Bahnhof Friedrichstraße zu sehen. In Berlin ist inzwischen 33 Mal die hoch ansteckende indische Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. (Symbolfoto)
Reisende sind auf einem Bahnsteig im Bahnhof Friedrichstraße zu sehen. In Berlin ist inzwischen 33 Mal die hoch ansteckende indische Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. (Symbolfoto)  © Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Das teilte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung am Freitag auf Anfrage mit.

Verlässliche Angaben, wie sich der Anteil der wissenschaftlich als B.1.617 bezeichneten Variante in Berlin entwickeln werde, seien nicht möglich.

"Insgesamt steht diese Variante aufgrund ihres hohen Ausbreitungspotenzials unter besonderer Beobachtung", erklärte der Sprecher. "Die Fallzahlen dürften sich erhöhen."

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Bis Mittwoch waren für Berlin 28 Fälle bekannt geworden. Ein Teil von ihnen wird nach Angaben der Gesundheitsverwaltung mit Reisen in Verbindung gebracht.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die Variante aus Indien kürzlich als besorgniserregend eingestuft. Das gilt ebenfalls für die Mutanten, die in Großbritannien (B.1.1.7), Brasilien (P.1) und Südafrika (B.1.351) entdeckt wurden.

In Deutschland hat sich in den vergangenen Monaten B.1.1.7 durchgesetzt; in Großbritannien weitet sich die B.1.617-Variante weiter aus. Am Mittwoch waren fast 3000 Fälle bekannt, 28 Prozent mehr als am Montag.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

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