Corona-Ausbruch im deutschen Eisschnellläufer-Team: Verband verhängt Lockdown

Inzell - Das Spitzensportteam der deutschen Eisschnellläufer muss nach zwei positiven Corona-Fällen im Trainingszentrum in Inzell komplett in Quarantäne. 

Das Spitzensportteam der deutschen Eisschnellläufer muss komplett in Quarantäne. (Archivbild)
Das Spitzensportteam der deutschen Eisschnellläufer muss komplett in Quarantäne. (Archivbild)  © Peter Dejong/ap/dpa

Das haben Verbandspräsident Matthias Große, seine Generalbevollmächtigte für fachsportliche Aufgaben, Nadine Seidenglanz, sowie Verbandsarzt Gerald Lutz gemeinsam beschlossen, teilte die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) am Mittwochabend mit. 

"Alle DESG-Sportler, die sich derzeit in Inzell aufhalten, begeben sich in einen Lockdown, bis sie einen negativen Test vorweisen können", zitierte der Verband aus dem Beschluss.

Mit der Maßnahme reagierte die DESG darauf, dass zwei Sportler des Spitzensportteams positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. 

Die betroffenen Personen hätten sich nach Auftreten erster Symptome sofort einem Test unterzogen und sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Die Kontaktverfolgung wurde eingeleitet und das Gesundheitsamt informiert, teilte der Verband mit.

Sportler, die bereits wieder aus Inzell an ihre Heimatstützpunkte gereist sind, forderte die DESG auf, sich ebenfalls zu isolieren und schnellstmöglich testen zu lassen. Erst nach negativen Tests dürften sie wieder in Kleingruppen trainieren.

Die Max Aicher Arena, in der die Eisschnellläufer trainiert hatten, ist der DESG zufolge in Absprache mit dem Ersten Bürgermeister Inzells, Hans Eger, zum Schutze aller Athleten bis Samstag geschlossen worden.

Abhängig von den kompletten Testergebnissen aller Sportler werde dann darüber entschieden, ob und gegebenenfalls ab wann die Halle wieder für den Sport bereit stehe.

Titelfoto: Peter Dejong/ap/dpa

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