Italien verschärft Corona-Regeln: Züge dürfen Grenzen nicht mehr überschreiten

Frankfurt am Main/Lugano - Die Eisenbahngesellschaften der Schweiz und Italiens stellen den grenzüberschreitenden Verkehr vorübergehend ein.

Ab 10. Dezember verkehren auf unbestimmte Zeit keine Züge der Schweizer Bahnen SBB und von Trenitalia mehr über die Grenze (Symbolfoto).
Ab 10. Dezember verkehren auf unbestimmte Zeit keine Züge der Schweizer Bahnen SBB und von Trenitalia mehr über die Grenze (Symbolfoto).  © 123RF/Lin Chu-Wen

Ab 10. Dezember 2020 verkehrten auf unbestimmte Zeit keine Züge der Schweizer Bahnen SBB und von Trenitalia mehr über die Grenze, teilten die SBB am Dienstag mit. "Der Entscheid basiert auf einem Dekret der italienischen Regierung", hieß es.

Italien verlange Kontrollen, die die Schweiz nicht gewährleisten könne, sagte eine SBB-Sprecherin auf Anfrage, darunter etwa das Temperaturmessen und die Vorlage eines negativen Corona-Tests.

Betroffen sei davon unter anderem die Verbindung Frankfurt-Mailand, teilen die SBB mit. Am 11. und 12. Dezember verkehren die Züge noch eingeschränkt zwischen Frankfurt und Chiasso im Kanton Tessin beziehungsweise Brig im Kanton Wallis.

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Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember verkehrten die Züge nur noch zwischen Basel und Chiasso beziehungsweise Brig und führen weder nach Deutschland noch nach Italien weiter. Einzig von den Maßnahmen nicht betroffen sei der Regionalverkehr zwischen Brig und Domodossola.

Die Regierung in Rom hatte in der vergangenen Woche neue Corona-Regeln für die beliebte Reisezeit rund um Weihnachten und Neujahr erlassen.

Spätestens ab 13. Dezember: Züge überschreiten Grenzen nach Italien nicht mehr

Darin sind auch Reisebeschränkungen innerhalb Italiens und verschärfte Vorschriften für grenzüberschreitende Fahrten enthalten.

An Flughäfen in Italien ist das Temperaturmessen bei der Ankunft schon seit Monaten die Regel.

Titelfoto: 123RF/Lin Chu-Wen

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