Jarasch für 2G plus und strikte Corona-Kontrollen in Berlin

Berlin - Grünen-Fraktionschefin Bettina Jarasch (53) hat sich für schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ausgesprochen.

Bettina Jarasch (53) bei den rot-grün-roten Koalitionsverhandlungen in Berlin. Die Fraktionschefin der Grünen hat am Montag für die Einführung von 2G plus plädiert.
Bettina Jarasch (53) bei den rot-grün-roten Koalitionsverhandlungen in Berlin. Die Fraktionschefin der Grünen hat am Montag für die Einführung von 2G plus plädiert.  © Monika Skolimowska/dpaZentralbild/dpa

"Die Lage ist sehr sehr ernst, wir müssen jetzt in Berlin ein ganzes Paket an Maßnahmen ergreifen, um die vierte Welle zu brechen", sagte Jarasch der "Berliner Morgenpost" am Montag.

"2G plus ist ein sinnvoller Bestandteil eines Gesamtpakets." Konkretere Angaben machte Jarasch dabei laut der Zeitung noch nicht.

Der Senat will am Dienstag über 2G-plus-Regeln beraten. Neue Vorgaben würden im Falle von Beschlüssen dann frühestens ab dem Wochenende 26./27. November greifen.

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Seit vergangenem Montag gelten in Berlin wegen des stark gestiegenen Infektionsgeschehens schärfere Corona-Regeln: Zu Restaurants, Kinos, Theatern, Museen, Galerien oder Konzerthäusern haben seither nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt (2G), nicht aber ungeimpfte Getestete (3G).

Das betrifft auch Sport- und Freizeiteinrichtungen, Spielhallen, Friseur- und Kosmetiksalons, Fitness- und Tanzstudios.

Brauchen Geimpfte und Genesene in Berlin bald auch noch einen aktuellen negativen Corona-Test?

Ist die 2G-Regel in Berlin bald schon wieder überholt? Sollte der Senat 2G plus einführen, benötigen geimpfte oder genesene Menschen zusätzlich einen negativen Corona-Test.
Ist die 2G-Regel in Berlin bald schon wieder überholt? Sollte der Senat 2G plus einführen, benötigen geimpfte oder genesene Menschen zusätzlich einen negativen Corona-Test.  © Arne Dedert/dpa

Davon ausgenommen sind Menschen unter 18 und solche, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

2G plus bedeutet, dass Geimpfte und Genesene zusätzlich noch einen aktuellen negativen Corona-Test vorzeigen müssen.

Jarasch sagte: "Wichtig ist, dass wir die jeweils gültigen Verordnungen konsequent durchsetzen, etwa durch Schwerpunktkontrollen oder Kampagnen zusammen mit Verbänden und Gewerkschaften, um die Anbieter dafür zu sensibilisieren, dass strikte Kontrollen in ihrem Interesse sind."

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Angesichts der Infektionslage sei es außerdem erneut angebracht, Kontakte zu reduzieren und auch die Mobilität wieder herunterzufahren. Zudem solle wieder, dort wo es möglich sei, von zu Hause aus gearbeitet werden.

Wichtig sei außerdem ein konsequentes und flächendeckendes Testen und dass dafür auch geworben werde, sagte Jarasch laut der "Berliner Morgenpost".

Titelfoto: Arne Dedert/dpa, Monika Skolimowska/dpaZentralbild/dpa (Bildmontage)

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