Positiver Coronavirus-Test: So geht es TV-Moderator Kerner in der häuslichen Quarantäne

Hamburg - Seit einigen Tagen befindet sich TV-Moderator Johannes B. Kerner (55) in häuslicher Quarantäne. Er wurde Ende vergangener Woche positiv auf das Coronavirus getestet, wie er selbst auf Instagram erklärte.

Johannes B. Kerner wurde positiv auf das Coronavirus getestet.
Johannes B. Kerner wurde positiv auf das Coronavirus getestet.  © Henning Kaiser/dpa

Auf seinem Profil hat er nun ein Update zu seiner Gesundheit gegeben. 

"Nach einigen Tagen des Zögerns melde ich mich jetzt doch mal aus der häuslichen Isolation", begann der 55-Jährige das knapp zweiminütige Video.

In den Tagen seit dem Bekanntwerden des positiven Tests habe Kerner nach eigenen Angaben auf verschiedensten Wegen unzählige Nachrichten erhalten.

Dabei tauchten immer wieder drei Fragen auf, die er versuchte zu beantworten. "Sie haben aber keine Allgemeingültigkeit. Ich kann nur über mich sprechen", erklärte der TV-Moderator.

"Es geht mir gut. Ich habe keine oder kaum Symptome und kein Fieber", antwortete Kerner auf die Frage nach seinem Gesundheitszustand.

Er komme gut mit der Situation zurecht. "Ich kriege mich beschäftigt", beruhigte er seine Fans.

Als Zweites wollten diese natürlich wissen, wo sich der 55-Jährige angesteckt habe. "Das kann ich nicht beantworten", erklärte Kerner.

Kerner spürt Gefühl des Zusammenhaltens

So sieht der TV-Moderator momentan aus.
So sieht der TV-Moderator momentan aus.  © Screenshot/Instagram/jbk

Das sei nach seinen Angaben das Tückische an dem Virus. "Man trägt ihn, merkt nichts, gibt ihn aber weiter."

Daher appellierte der Showmaster, wie viele andere Politiker und Promis bereits zuvor auch, die sozialen Kontakte aufs Minimum zu reduzieren.

Natürlich wollten die Fans von Kerner auch wissen, wie es nun bei ihm weitergehe. "Ich warte auf Ansagen des Gesundheitsamtes", klärte er auf. Er muss sich vorerst also weiter gedulden.

"Ich hoffe, dass der Verlauf flach bleibt, dass ich nicht ernsthaft erkranke", fuhr Kerner weiter fort.

Genau in diesen Momenten muss der 55-Jährige aber auch an die Menschen denken, denen es "richtig schlecht geht, die intensivtechnisch medizinisch behandelt werden müssen". Er versuche ihnen mit seiner Botschaft ihnen ein bisschen von seiner Energie abzugeben.

Was Kerner in der aktuellen Zeit allerdings aufhält, während er sich in seiner häuslichen Quarantäne so seine Gedanken macht: "Man spürt ein Gefühl des Zusammenhaltens", beschrieb er und hoffe, dass das noch lange anhalten werde. Denn in den vergangenen Jahren habe er dieses Gefühl stets vermisst.

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