Junger Mann ohne Vorerkrankung: Corona-Patient in Leipzig geht es immer schlechter

Leipzig - Der Zustand eines italienischen Covid-19-Patienten in Leipzig hat sich über Ostern weiter verschlechtert.

Im Herzzentrum des Uniklinikums hat sich der Zustand eines unter 40-jährigen Corona-Patienten über Ostern weiter verschlechtert.
Im Herzzentrum des Uniklinikums hat sich der Zustand eines unter 40-jährigen Corona-Patienten über Ostern weiter verschlechtert.  © Christian Grube

Der Mann war im Herzzentrum Leipzig schon vor anderthalb Wochen an eine sogenannte künstliche Lunge angeschlossen worden, was für die Ärzte die letzte Behandlungsmöglichkeit ist. 

Wegen des sehr schlechten Verlaufs seit Freitag sei seine Lebenserwartung nun noch mal rapide gesunken, sagte Kliniksprecher Stefan Möslein am Dienstag. 

Es handele sich um einen relativ jungen Patienten unter 40 Jahren, der keinerlei Vorerkrankungen gehabt habe.

Corona in Bayern: Aiwanger fordert Lockerungen für Märkte und kleine Volksfeste
Coronavirus Corona in Bayern: Aiwanger fordert Lockerungen für Märkte und kleine Volksfeste

Am Herzzentrum wird noch ein zweiter, mehr als 70 Jahre alter Patient aus Italien behandelt. Sein Zustand sei "kritisch-stabil". Auch er werde immer noch auf der Intensivstation betreut. 

Insgesamt werden in Sachsen sieben Patienten aus Italien behandelt. Sie waren Ende März nach Deutschland geflogen worden. 

Ein 57 Jahre alter Mann aus Norditalien war in der Uniklinik Leipzig gestorben.

Titelfoto: Christian Grube

Mehr zum Thema Coronavirus: