Kampf gegen Coronavirus in Bayern: Markus Söder erläutert neue Regeln

München - Bayern stellt den Kampf gegen das Coronavirus auf eine völlig neue Grundlage: Krankenhaus-Ampel statt Sieben-Tage-Inzidenz als Maßstab und die sogenannte 3G-Regel auf breiter Front.

Kampf gegen das Coronavirus in Bayern: Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) erläutert im Landtag die neuen Regeln für den Freistaat.
Kampf gegen das Coronavirus in Bayern: Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) erläutert im Landtag die neuen Regeln für den Freistaat.  © Peter Kneffel/dpa

Der Landtag berät am Mittwoch (11 Uhr) in einer Sondersitzung über die neue Coronavirus-Politik.

Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) will in einer Regierungserklärung die neuen Regeln erläutern, die das Kabinett am Dienstag bereits beschlossen hat und die an diesem Donnerstag in Kraft treten sollen. Darüber soll im Landtag dann auch entsprechend direkt abgestimmt werden.

Die FFP2-Maskenpflicht, die allgemeinen Kontaktbeschränkungen, allerdings auch die Sperrstunde in der Gastronomie sowie die Kundenbegrenzungen im Handel sollen entfallen.

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Wechselunterricht an Schulen soll der Vergangenheit angehören. Für Kultur-, Sportveranstaltungen, Messen und Gottesdienste werden die Regeln gelockert, im Oktober sollen auch Clubs und Diskotheken öffnen dürfen. Dafür gilt in Innenräumen nahezu ausschließlich die 3G-Regel. Das bedeutet: Zugang nur für geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen.

Und: Statt der Sieben-Tage-Inzidenz soll nur die Klinik-Auslastung Anlass für schärfere Anti-Corona-Maßnahmen sein.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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