Bund fördert Coronavirus-Nasenspray mit 1,7 Millionen Euro!

Augsburg - Nasenspray als wichtiger Schritt? Im Kampf gegen die weiter anhaltende Coronavirus-Pandemie fördert die Bundesregierung erstmals die Entwicklung eines nasalen Impfstoffs.

Die Coronavirus-Pandemie ist auch in Deutschland noch immer allgegenwärtig, der Herbst wirft seine Schatten bereits voraus. (Symbolbild)
Die Coronavirus-Pandemie ist auch in Deutschland noch immer allgegenwärtig, der Herbst wirft seine Schatten bereits voraus. (Symbolbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

Das Projekt der Universitätsklinik München namens Zell-Trans werde mit knapp 1,7 Millionen Euro unterstützt, sagte Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (54) der Augsburger Allgemeinen.

Der Impfstoff soll per Nasenspray auf die Nasenschleimhaut aufgetragen werden.

Damit könne er "direkt dort seine Wirkung entfalten, wo das Virus in den Körper eindringt", sagte die FDP-Politikerin zu dem Wirkstoff.

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Mit dem Schleimhautimpfstoff würden Coronaviren direkt im Nasen-Rachen-Raum bekämpft und können sich dort somit gar nicht erst festsetzen.

Damit könnte er im Idealfall nicht nur vor symptomatischen Erkrankungen schützen, sondern vor einer Infektion.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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