Vor Corona-Winter: Laumann fordert Umsetzung neuer Maßnahmen Hand in Hand!

Düsseldorf - Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (65, CDU) wirbt für "ein möglichst einheitliches Vorgehen der Länder" bei neuen Corona-Maßnahmen.

Karl-Josef Laumann (65, CDU) fordert für die anstehenden Corona-Maßnahmen ein einheitliches Vorgehen aller Bundesländer.
Karl-Josef Laumann (65, CDU) fordert für die anstehenden Corona-Maßnahmen ein einheitliches Vorgehen aller Bundesländer.  © David Young/dpa

Durch eine frühzeitige Abstimmung innerhalb der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) solle vermieden werden, dass durch öffentlichen oder medialen Druck "einzelne Länder übereilt und im Alleingang Maßnahmen treffen", forderte er.

In einem am Freitag versandten Schreiben an die GMK-Vorsitzende, Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (60, SPD), das der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf vorliegt, mahnt der CDU-Politiker angesichts steigender Infektionszahlen mehr Wachsamkeit an.

Die dynamische Entwicklung treffe in der Bevölkerung derzeit auf eine Stimmung, die als "Pandemiemüdigkeit" zu beschreiben sei.

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"Gerade angesichts dieses Widerspruchs zwischen möglichen infektiologischen Notwendigkeiten und der Stimmungslage der Bevölkerung gewinnt aus meiner Sicht eine einheitliche und klare Kommunikation noch mehr an Bedeutung als in früheren Pandemiephasen", schreibt Laumann.

Dies setze sowohl zwischen Bund und Ländern als auch zwischen den Ländern bestmögliche Abstimmung voraus.

Einheitliches Vorgehen soll Akzeptanz bei Bevölkerung stärken

"Um die Gesamtakzeptanz in der Bevölkerung sicherzustellen, sollte ein möglichst einheitliches Vorgehen der Länder erreicht werden, um nicht zuletzt auch für die Bevölkerung nur schwer nachvollziehbare Unterscheidungen von getroffenen Maßnahmen zu verhindern", betonte der Minister.

Als Beispiele nannte er den Zug- und Luftverkehr. Grimm-Benne solle daher schnellstmöglich eine entsprechende Abstimmung anstoßen, um die Infektionslage und die erforderlichen Schutzmaßnahmen gemeinsam bewerten zu können.

Titelfoto: David Young/dpa

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