Lauterbach verurteilt Briten-Weg: Ende der Corona-Öffnungen bei uns?

Von Fabian Nitschmann

Berlin - Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach (58) hat sich gegen eine schnelle Aufhebung der verbliebenen Corona-Maßnahmen ausgesprochen.

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach (58).
Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach (58).  © Kay Nietfeld/dpa

"Der Weg von London, eine völlige Öffnung, wird auch von Einigen bei uns gefordert, ist aber ein ganz falscher", sagte Lauterbach der "Passauer Neuen Presse".

"Die Fallzahlen steigen zwar wieder, aber das war zu erwarten mit den Lockerungen, die gerade beschlossen wurden", so der Politiker.

Und weiter: "Sie werden auch noch weiter nach oben gehen. Wenn wir aber jetzt nicht drastisch öffnen und uns an die wichtigste Regel im Pandemie-Sommer halten, nämlich draußen geht viel, drinnen muss man vorsichtig bleiben, dann kommen wir gut durch."

England blühe "nur eine Welle von chronisch kranken Long-Covid-Kranken"

Der Weg in England, wo für den 19. Juli das Ende aller Corona-Maßnahmen angekündigt wurde, erzeuge "letztlich nur eine Welle von chronisch kranken Long-Covid-Kranken", so Lauterbach.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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