Keine Entwarnung: Corona-Lage in Offenbach weiter angespannt

Offenbach - Nach der starken Zunahme von Corona-Infektionen in Offenbach hat die Stadt noch keine Entwarnung gegeben.

Auf ein Masken-Sonderangebot macht ein Schild in der Fußgängerzone von Offenbach aufmerksam. Die Stadt hat momentan mit Besorgnis erregenden Zahlen von Corona-Neuinfektionen zu kämpfen.
Auf ein Masken-Sonderangebot macht ein Schild in der Fußgängerzone von Offenbach aufmerksam. Die Stadt hat momentan mit Besorgnis erregenden Zahlen von Corona-Neuinfektionen zu kämpfen.  © dpa/Boris Rössler

Die "in kurzer Zeit massiv zugespitzte Lage" sei zwar erst einmal überwunden, erklärte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) am Sonntag.

"Die Lage ist aber weiterhin deutlich angespannter als noch vor zwei Wochen", so Schwenke weiter.

So wurden seit Freitag in Offenbach 14 neue Infektionen bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz lag damit am Sonntag bei 21,7 Fällen auf 100.000 Einwohner.

Unter den 14 neuen Fällen sind 5 Reise-Rückkehrer und weitere sieben Kontakt-Personen einer Busreise in die Niederlande.

"Bei diesen 12 der 14 neuen Fälle konnte der Ursprung der Ansteckung nachvollzogen werden", erklärte Gesundheits-Dezernentin Sabine Groß.

"Hier ist davon auszugehen, dass die Infektionsketten unterbrochen wurden. Nur in zwei Fällen kennen wir die Quelle der Ansteckung noch nicht." Aktuell sind nun 75 Menschen in Offenbach infiziert.

Wegen der Rückkehrer aus Risiko-Gebieten mahnt OB Schwenke zu Vorsicht

Weil täglich Reisende aus Risiko-Gebieten zurückkommen, mahnte Oberbürgermeister Schwenke zu Vorsicht.

"In den kommenden Wochen lohnt es sich doppelt und dreifach, die Masken- und Abstandsregeln nochmals sehr viel ernster zu nehmen, um eine mögliche neue Welle im Keim zu ersticken", sagte er.

Wie schnell es sonst gehen könne, habe Offenbach in den vergangenen Tagen erlebt. Die 7-Tage-Inzidenz hatte am vergangenen Dienstag 39 Fälle auf 100.000 Einwohner erreicht (TAG24 berichtete).

Bei 50 Fällen werden die Corona-Maßnahmen weder massiv verschärft.

Titelfoto: dpa/Boris Rössler

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