Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker in Quarantäne: Botschaft aus dem Home-Office

Köln - Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (63, parteilos) arbeitet nach der Bekanntmachung ihrer Quarantäne aufgrund einer möglichen Coronavirus-Infektion im Büro von zuhause. Am Montag richtete sie eine Botschaft an die Kölner Bevölkerung in Zeiten der Coronavirus-Krise.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (63, parteilos) arbeitet jetzt im Home Office.
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (63, parteilos) arbeitet jetzt im Home Office.  © Facebook/Henriette Reker

"Viele von uns werden sich infizieren. Darum arbeiten wir mit Hochdruck für die Kölner, rund um die Uhr. Wir ergreifen alle Maßnahmen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, damit die Anzahl der Intensivbetten ausreicht", teilte sie mit.

Dabei ging sie auch auf die weitreichenden Einschränkungen für die Bevölkerung ein, die die NRW-Regierung am Montag erweiterte.

"Das bedeutet große Einschränkungen im Alltag - für alle. In dieser ernsten Lage brauchen wir Solidarität und Zusammenhalt: Wir werden die Krise gemeinsam meistern, wenn die Kölner verantwortlich füreinander handeln", so die Botschaft der Kölner Oberbürgermeisterin.

Henriette Reker hatte sich am Sonntagabend in häusliche Quarantäne begeben, da sie laut ihres Sprechers Kontakt zu einer Person hatte, die positiv auf das Coronavirus Covid-19 getestet wurde.

Die Information darüber habe sie am Sonntagabend erhalten, danach habe sie sich umgehend in die häusliche Quarantäne begeben. 

Zu den klaren Regeln des Gesundheitsministeriums auf Bundesebene im Falle einer möglichen Ansteckung schrieb sie am Montag: "Die strikten Regelungen gelten selbstverständlich auch für mich. Da ich aber keinerlei Symptome zeige, werde ich meine Amtsgeschäfte wie bisher, allerdings von zuhause aus weiterführen." 

Die Arbeit als Oberbürgermeisterin geht somit für sie weiter, aber wie so viele andere Menschen auch, wird sie von daheim im Home Office arbeiten müssen.

Erlass in NRW verbietet Veranstaltungen, Bars, Fitnessstudios und Kinos dicht

Das Land NRW hat am Montag in einem neuen Erlass alle öffentlichen Veranstaltungen verboten. "Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein", heißt es in dem neuen Erlass.

"Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z. B. Wochenmärkte)", heißt es.

Der Erlass verbietet auch die Öffnung von Bars, Clubs, Kinos und Fitnessstudios. Derweil richtete die Kölner Rewe-Gruppe eine Botschaft an Hamsterkäufer.

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Titelfoto: Facebook/Henriette Reker

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