Krebsbehandlung wegen Corona gestoppt: Vierfach-Mama stirbt an Gehirntumor

Bury (Vereinigtes Königreich) - Eine vierfache Mutter aus der Nähe von Manchester hatte den Kampf gegen den Krebs schon einmal gewonnen. Doch die heimtückische Krankheit kam zurück und konnte diesmal nicht besiegt werden - wegen Corona!

Emma Jenkinson war Mutter von vier Kindern.
Emma Jenkinson war Mutter von vier Kindern.  © Screenshot/Gofundme/Andrew Jenkinson

Emma Jenkinson (31) aus dem englischen Bury in der Nähe Manchester war Mutter von vier Kindern. Als sie 24 war, diagnostizierten die Ärzte bei ihr einen Gehirntumor.

Emma konnte die heimtückische Krankheit damals dank einer Chemotherapie erfolgreich besiegen - doch sieben Jahre später kehrte der Tumor zurück.

Wieder musste sich die 31-Jährige einer Chemotherapie unterziehen, doch diesmal konnten die Ärzte den Gehirntumor nicht bändigen - wegen Corona!

Wie Daily Mirror berichtet, kam der Krebs Anfang dieses Jahres zurück, doch im März, als sich Corona zu einer Pandemie entwickelte, mussten die Ärzte die Behandlung unterbrechen.

Im Mai verschlechterte sich der Gesundheitszustand der jungen Mutter dann zusehends.

Emma hinterlässt Mann und ihre vier Kinder nach ihrem tragischen Tod

"Sie begann, ihr Gleichgewicht zu verlieren und umzufallen. Im schlimmsten Fall fiel sie 15 bis 20 Mal am Tag", erzählt ihr Ehemann Andrew. "Sie fiel im Garten ziemlich heftig um und stieß sich den Kopf an einem Pfosten, sodass ich sie schnell zur Notaufnahme bringen musste", sagt der Witwer weiter.

Mit einer Spenden-Aktion auf Gofundme wollte Andrew die knappe Familienkasse auffüllen. Auch, um eine letzte Reise mit den gemeinsamen vier Kindern zu unternehmen. Doch als klar ist, dass der Tumor nicht mehr besiegt werden kann, verwendete er das gespendete Geld, um die Beerdigung seiner geliebten Frau zu bezahlen.

Nun starb Emma Jenkinson an den Folgen des heimtückischen Gehirntumors. Sie hinterlässt ihren Ehemann Andrew und die gemeinsamen vier Kinder im Alter von zwei bis 11 Jahren.

Titelfoto: Screenshot/Gofundme/Andrew Jenkinson

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