Robert Koch-Institut zufrieden mit Studie in Corona-Hotspot

Kupferzell - Das Robert Koch-Institut hat seine Untersuchungen im Corona-Hotspot Kupferzell beendet und wertet die gesammelten Daten jetzt aus.

19. Mai: Ein Mitarbeiterin des Robert Koch-Instituts (RKI) entnimmt zum Start der Studie "Corona-Monitoring lokal" dem Bürgermeister der Gemeinde Kupferzell, Christoph Spieles, eine Blutprobe für einen Antikörpertest.
19. Mai: Ein Mitarbeiterin des Robert Koch-Instituts (RKI) entnimmt zum Start der Studie "Corona-Monitoring lokal" dem Bürgermeister der Gemeinde Kupferzell, Christoph Spieles, eine Blutprobe für einen Antikörpertest.  © Marijan Murat/dpa

Mehr als 2100 Menschen aus der Gemeinde im Hohenlohekreis wurden in den vergangenen drei Wochen befragt. 

"Wir freuen uns sehr über die starke Beteiligung", erklärte Thomas Lampert vom RKI am Mittwoch in einer Mitteilung des Landratsamts. "Wir sind sehr dankbar für die große Motivation und die hohe Kooperationsbereitschaft, die wir hier vor Ort erfahren haben."

Erste Ergebnisse sollen in vier Wochen vorgestellt werden. Vom 23. Juni an wird die Studie "Corona Monitoring lokal" in Bad Feilnbach (Bayern) fortgeführt. 

Insgesamt sollen die Daten von 8000 Menschen in vier besonders vom Coronavirus betroffenen Gemeinden erhoben werden. In Kupferzell hatten sich viele Menschen bei einem Kirchenkonzert am 1. März angesteckt.

Die Forscher wollen herausfinden, wie viele Menschen bereits Antikörper gegen das Virus gebildet haben. Außerdem erhoffen sie sich Erkenntnisse über den Anteil der Infektionen ohne Symptome.

Sie wollen zudem erfahren, welche Menschen häufiger betroffen sind und wie oft eine Erkrankung so schwer verläuft, dass Betroffene ins Krankenhaus müssen.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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