Liebe in Zeiten von Corona: So daten die Deutschen!

Deutschland - Die Coronakrise stellt gerade für Singles eine Herausforderung dar. Ausgangssperren und soziale Isolation erschweren das Datingleben und schließen körperliche Kontakte aus. Doch halten sich wirklich alle daran?

Auf ein Date im Cafe treffen, fällt für Singles derzeit leider flach.
Auf ein Date im Cafe treffen, fällt für Singles derzeit leider flach.  © 123RF / Andrea De Martin

In einer Umfrage wollte das Dating-Portal Jaumo von seinen Nutzern wissen, wie sie es im Zeiten von Corona mit körperliche Nähe halten.

Seit dem Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen am 22. März in Deutschland haben rund 28 Prozent der Singles ihre Verabredungen sausen lassen.

Zum Vergleich: Am 17. März war es mit 16 Prozent noch knapp die Hälfte.

Auffällig ist, dass vor den Beschränkungen am 22. März mehr Deutsche (30 Prozent) aufs Küssen verzichteten als danach (28 Prozent). Seitdem sind 38 Prozent der Frauen und 24 Prozent der Männer ungeküsst.

Auch in unseren beiden Nachbarländern Österreich und Schweiz verzichten immer mehr Singles aufs Knutschen. In Österreich sind es mit 46 und in der Schweiz sogar mit 53 Prozent deutlich mehr Enthaltsame.

Weibliche Singles verzichten eher auf sexuelle Kontakte

Auf intime Kontakte wollen allerdings nur 26 Prozent der Deutschen Singles verzichten. 32 Prozent der Damen gehen aus Sorge um ihre Gesundheit derzeit keine sexuellen Kontakte ein. Bei den Herren sind es mit 23 Prozent fast ein Drittel weniger.

Im Gegensatz zu unseren europäischen Nachbarn leben die deutschen Singles auch in der Coronakrise deutlich weniger enthaltsam. 

Von den Schweizern und Österreichern lassen dagegen 40 bzw. 39 Prozent zurzeit die Finger von Sex. 

Trotz massiver Einschränkungen des öffentlichen Lebens und strengen Ausgangsbeschränkungen lassen sich also mehr als die Hälfte der Deutschen auch auf intime Kontakte ein. 

Nicht gefragt wurde, wie viele in diesen Zeiten auf digitale Treffen über Videochats oder Telefonate ausweichen. Vielleicht übersteht der eine oder andere Online-Flirt ja die Coronakrise.

Titelfoto: 123RF / Andrea De Martin

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