Lob für geplante Krankenhausampel in der neuen Coronavirus-Verordnung

München - Der Pandemiebeauftragte des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München begrüßt die für die neue Corona-Verordnung im Freistaat geplante Krankenhausampel.

Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München: Hier begrüßt man die Idee der Krankenhausampel. (Archivbild)
Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München: Hier begrüßt man die Idee der Krankenhausampel. (Archivbild)  © Matthias Balk/dpa

Die Inzidenzzahlen seien zwar wichtig, um einen allgemeinen Blick über die Pandemiesituation zu bekommen, sagte Christoph Spinner am Freitag dem Radiosender Bayern2. "Auf der anderen Seite spielen aber für uns die Krankenhausbelegungen und -aufnahmen eine sehr viel größere Rolle."

Der Münchner Infektiologe plädierte aber auch für eine Mischung aus verschiedenen Werten als Gradmesser für Coronavirus-Maßnahmen: "Es eignen sich die Krankenhausbelegungszahlen sehr gut, man darf aber auch die Intensivzahlen nicht aus dem Auge verlieren."

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) hatte am Donnerstag in München angekündigt, dass die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen binnen sieben Tagen, in der geplanten Corona-Verordnung nicht mehr entscheidend sei.

Auch die FFP-2-Maskenpflicht werde entsprechend fallen.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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