Zu großer Ansturm! Masken-Drive-in muss Verkauf stoppen, Polizei löst Autoschlange auf

Ludwigsburg - Der Ludwigsburger "Masken-Drive-in" (TAG24 berichtete) muss nach nur einem Tag seinen Verkauf vorübergehend einstellen.

Der "Masken-Drive-in" in Ludwigsburg musste seinen Verkauf von Schutzmasken aufgrund zu hohen Andrangs am Donnerstag einstellen.
Der "Masken-Drive-in" in Ludwigsburg musste seinen Verkauf von Schutzmasken aufgrund zu hohen Andrangs am Donnerstag einstellen.  © Andreas Rosar/ Fotoagentur Stuttgart

Wie eine Sprecherin der Stadt Ludwigsburg TAG24 am Donnerstagnachmittag mitteilte, sei der Andrang auf den Drive-in-Stand schlichtweg zu groß geworden.

Zwischenzeitlich bildete sich eine Autoschlange von über einem Kilometer Länge. "Die Betreiber haben mit so einem großen Run nicht gerechnet", so die Sprecherin.

Deshalb habe Peter Sapper, der Geschäftsführer des Unternehmens "PhotoFabrics", welches den Drive-in-Stand betreibt, die Polizei gebeten, die Autofahrer in der Schlange über den Verkaufsabbruch zu informieren.

Auf Facebook veröffentlichte die Firma außerdem einen Post, in dem sie ebenfalls über das Ende der Verkaufsaktion informiert und inständig darum bittet, nicht mehr an dem Stand vorbeizufahren.

Ab Montag werde der Verkauf jedoch weitergehen, allerdings an einem anderen Platz in der Ludwigsburger Innenstadt. 

"PhotoFabrics" will sobald wie möglich Informationen bekannt geben, wo genau das sein werde.

Maskenpflicht in Baden-Württemberg ab Montag

Am gestrigen Mittwoch seien allein an dem "Masken-Drive-in" in Ludwigsburg innerhalb kurzer Zeit 2000 Schutzmasken verkauft worden, sagte Rabea Knosch von der Corona-Hilfegruppe Ludwigsburg.

Ab Montag gilt in Baden-Württemberg wegen der Corona-Pandeme im Nahverkehr und beim Einkaufen eine Maskenpflicht. Die Neufassung der Corona-Verordnung wurde am heutigen Donnerstag beschlossen und tritt am Montag in Kraft. Dabei wurde auch festgelegt, dass Kinder bis zum sechsten Geburtstag von der Maskenpflicht in Baden-Württemberg ausgenommen sind. 

Auch schwerhörige oder gehörlose Menschen und ihre Begleitpersonen, die auf das Mundbild oder eine besonders deutliche Aussprache angewiesen sind, dürfen unverhüllt bleiben. Die Maskenpflicht gilt auch nicht für Kassiererinnen, die hinter einer Plexiglasscheibe arbeiten.

Titelfoto: Andreas Rosar/ Fotoagentur Stuttgart

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